02. Feb 2010

Nachdem es 2 Jahre lang bergauf ging mit den Fördermitteln für die Freie Kulturszene, weist der aktuelle Verwaltungsvorschlag eine Kürzung der kommunalen Zuschüsse für freie Kulturhäuser, Initiativen und Künstler aus.

Damit legt die Verwaltung zum wiederholten Male einen Fördervorschlag vor, der den Stadtratsbeschluss zur schrittweisen Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene Kultur auf 5% vom Kulturetat nicht umsetzt. Die Frage ist, welche  Interessen die Verantwortlichen im Kulturamt eigentlich vertreten, wenn sich jedes Jahr eine Kürzung für die Szene im ersten Verwaltungsvorschlag findet – und diese noch dazu gut versteckt wird.

Eine Besonderheit des Verwaltungsvorschlages ist, dass die reale Kürzung verschleiert und durch Haushaltstricks als Erhöhung dargestellt wird. Was 2008 mit dem Versuch begann, den steigenden Finanzbedarf der stadteigenen DOK-Leipzig GmbH aus dem Topf der Freien Kulturszene zu bedienen (damals ging es um 50.000 €), und sich 2009 fortsetzte mit der Zuordnung des Forum Thomanum zur Freien Szene (60.000 €), findet im Entwurf für 2010 seinen vorläufigen Höhepunkt, indem wiederum das Forum Thomanum der Freien Szene zugeordnet wird und darüber hinaus 6 Einrichtungen mit eigener Haushaltsstelle in die Berechnung einbezogen werden.

Durch diese Haushaltstricks wird die Fördersumme für die Freie Kulturszene um fast 463.000 € hochgeschwindelt. Real ergibt sich jedoch eine Absenkung der Förderung um 1,1% gegenüber dem Vorjahr.

Dies hat eine Stagnation bei der Institutionellen Förderung (+ 2,6%) und einen massiven Abbau der Projektförderung (- 10,5%) zur Folge.

Im Anhang haben wir die Entwicklung der Fördermittel für die Freie Kulturszene seit 2007 dargestellt und die Falschwidmungen im aktuellen Verwaltungsvorschlag kenntlich gemacht.

Wie erste Gespräche mit Leipziger Stadträten zeigten, funktioniert diese Taktik – bisher. Alle wähnten sich auf einem guten Kurs bei der Umsetzung ihres Ratsbeschlusses und waren zutiefst erstaunt, als sie die Fakten hinter dem Vorschlag der Kulturverwaltung erkannten.

Um die Transparenz städtischer Förderpolitik zu erhöhen und zukünftig Verschleierungen –  z.B. durch Falschwidmungen wie im aktuellen Verwaltungsvorschlag – auszuschließen, hat die Initiative Leipzig + Kultur ein Positionspapier erarbeitet, das die Grundlagen und Konsequenzen des Ratsbeschlusses IV/A HP 38.02/08 vom 17.09.2008 zusammenfasst (siehe Anhang).

Wir fordern das Kulturdezernat auf, seinen Verwaltungsvorschlag zur Förderung der Freien Szene Kultur vom 15. Januar 2010 zurückzuziehen und umgehend im Sinne des Ratsbeschlusses IV/A HP 38.02/08 zu überarbeiten.

http://www.fuenf-fuer-leipzig.de/die-zukunftskampagne/aktuelles/vom/datum/2010/02/02/verwaltung-will-2010-bei-freier-kulturszene-kuerzen/

22. Nov 2009

Das UT Connewitz, SchubladenKonsortium & Electric Eclectic laden ein:
EFTERKLANG, JERSEY, EARLY DAY MINERS am Mittwoch den 25.11.2009 /20 Uhr
UT Connewitz/Wolfgang-Heinze-Strasse 12a, Leipzig (Connewitz)

LIVE:

EFTERKLANG (Kopenhagen/Dänemark - Leaf Labels/4AD)

EFTERKLANG zum Dritten! Nach zwei famosen Konzerten im UT Connewitz und Conne Island im letzten Jahr kommen die Dänen im November endlich wieder nach Leipzig. Die Band aus Kopenhagen hat gerade »Performing Parades« veröffentlicht. Dazu wurde ihr Erfolgsalbum »Parades« gemeinsam mit „The Danish National Chamber Orchestra“ in ihrer Heimatstadt Kopenhagen neu eingespielt. Ob nun mit Orchester oder ohne, dass dänische Kollektiv ist ein wahnwitziges Live-Erlebnis. Außerdem dürfte auch das ein oder andere neue Stück zu hören sein, denn 2010 erscheint das nächste reguläre Album beim Kultlabel 4AD. Dabei werden sie ganz sicher neue Wege einschlagen. Das Konzert ist somit auch die letzte Chance, Efterklang in der pompösen »Parades«- Variante zu erleben.

JERSEY (Berlin - Pony Rec/Lok) www.myspace.com/lokmusikjersey

JERSEY geben ihr längst überfälliges Leipzig-Debüt. Während die Dänen die ZuschauerInnen mit ihren Ideen fast erschlagen werden, zeigt das Berliner Quintett, dass großer Pop auch ohne Effekte auskommt - übrigens zu 100 Prozent ohne Hauptstadt-Hype. Alles ist dabei stets raffiniert und auf den Punkt arrangiert, wobei sich Leichtigkeit wie Melancholie, als auch Pop und Elektronik stets umarmen. Jersey besteht aus Mitgliedern von The Notwist, Contriva und Saroos - und dabei ist nur ein Bruchteil der Bands genannt.

EARLY DAY MINERS (Indiana USA -Secretly Canadian) www.myspace.com/earlydayminersband

Die Allstarband EARLY DAY MINERS - um Mastermind Daniel Burton - spielt orchestral-hymnische Indierock-Großartigkeiten in Moll. ´Mit Verweisen zu Cockteau Twins und My Bloody Valentine reihen sich dabei nahtlos in die Riege ihrer Secretly Canadian-Labelmates wie Songs:Ohia oder Anthony & The Johnsons ein. Zum Abschluss sei erwähnt: Early Day Miners sind mit neuem Album „The Treatment“ unterwegs.

DJs zum Einstimmen & Austrinken: GORDON FREY (Borwaerk) & REPEATBEAT (Bleep-Hop)
Wir bitten ausdrücklich darum, den pünktlichen Beginn zu beachten!

19. Okt 2009

1600-1700 CET - finalist(s)

01. bolschwewistische kurkapelle – menschenfresser – kaempfe – dvp024
02. patrick wolf - hard times (hellish vortex remix) - 7inch - bloody chamber music
03. phillip boa – jane wyman – jane wyman ep – roughtrade boa4
04. grand duchy - volcano - petits fours - cocking vinyl 482
05. raised fist - they cant keep us down - veil of ignorance - bhr 222
06. alec empire - if you live or die (live) - shivers - eyho003
07. uské orchestra - untitled - palpelpin - sonig72
08. neil landstrumm - schlump funk - bambaataa eats his breakfast - planet mu 246
09. xberg dhirty6 cru - sieh doch - die reime der anderen - sonig 79
10. k.i.z. - rauer wind - sexismus gegen rechts - royal bunker/universal
11. cobra killer - schneeball in die fresse - uppers & downers - monika 66
12. snaper - it’s not many - split ep with throttler - alphacut 11
13. phantom ghost - the beautiful fall - thrown out of drama school - dial 14
14. die aeronauten - immer das selbe - hallo liebe 7inch - ritchie records 51 3:30

1700-1800 CET - last but not least fakecore / electric eclectic special

William Elliot Whitmore Special

interview with william ellot whitmore done on 28th.09.2009 @ ut connewitz,
by stephanie schmechel (thank you very much!)

studioguest: stephanie schmechel

01. william elliot whitmore - black iowa dirt - hallways of allways - southern records
02. william elliot whitmore - hell or high water - animals in the dark - anti- records
03. william elliot whitmore - does me no good - hymns for the hopeless - southern records
04. william elliot whitmore - dry - song of the blackbird  - southern records
05. alela diane - dry grass shadows - to be still - fargo 21171                   -
06. william elliot whitmore - lee country flood - animals in the dark - anti- records
07. william elliot whitmore - hard times - animals in the dark - anti- records
08. william elliot whitmore - old devils - animals in the dark - anti- records
09. wew + jenny hoyston - you’re already gone - hallways of allways - southern records
10. william elliot whitmore - mutiny - animals in the dark - anti- records

11. bolschwewistische kurkapelle – der traum ist aus – kaempfe – dvp024

11. Jul 2008

Neulich im Radio spielte der Kollege Repeatbeat ein Track der neuen Otto Platte. Kurz gewippt und dann geskippt!
Venetian Snares und Otto von Schirach scheinen um die Wette Alben rauszuhau’n wobei Snares derzeit noch vorn liegt, aber dafür spielt Otto öfter live. Ich persönlich bin jetzt nicht so euphorisch, es gibt einfach schon so viele gute Platten von ihm. Die Zutanten sind die selben und werden weiter ausgefeilt. Das ist ok, das macht jeden gammelige Rockband so.
Wer jetzt nicht zu dem Supernerds gehört und die ganzen alten Schematic Vinyle hat, sollte sich die neue Spasms auf jeden Fall in den Schrank stellen. Auf jeden geht ihr jetzt mal auf die myspace seite und hört mal rein.

Ich bin so frei und poste Euch hier noch den offiziellen Pressetext der die Sache recht gut trifft ohne schwer zu übertreiben, also gar kein typischer Pressetext :-)

“By far his most approachable and even refined album, it’s still pretty fucking crazy in a way that only Otto von Schirach can provide. This time the overall feeling of the album is more dance sounding; elements of Booty, Electro, Breakcore, and Rave music all find a place in his bizarre universe. From the first track “Subatomic Disco Divas” to the last “Satanic Unicorn Orgy”, we are spoon-fed outstanding beats of all types, fractured and welded into ghettoized forms never seen. “Magnetic Rave Headache” will probably be one of the hardest breakcore tracks you’ve ever heard, and then the next song, “GELATIN FIXATION” is built around a dubstep bassline that would make Scorn wet himself. His ballad “Her Blood Is Like Poison” gets the ladies horny and the boys start the mosh-pit during “DJ Hepatitis Tofuburger”. But the party gets rowdy with his collaboration with Liquido -”Romance in the Club”- a electro-club banger like we rarely get anymore- it’s positively soaked in party.”

cheers, Alex
red-s.jpg

Otto von “Oozing Bass Spasms” Schirach (ohh he’s so cute)

26. Jun 2008

Das Minifestival Frequenzcamping geht in neun Tagen in die zweite Runde! Wir freuen uns dabei zu sein, hoffen selbstredend auf gutes Wetter und übermitteln an dieser Stelle natürlich gern die Infos!

Facts//Frequenzcamping 2008:

WANN:
Samstag //05. Juli //ab 14 Uhr
Sonntag //06. Juli // ab 13 Uhr

WO: GfZK-Garten //Karl-Tauchnitz-Str. Ecke Grassistraße


Line-Up:

SA/////14:00//DJ//Roboton /// 15:00 DJ//Sevensol/// 16:00 Live //Waisandgopher ///17:00 DJ //Electrigger ///18:00 //Live//Fakecore Kammer Core ///19:00 //Live//Mod.Civil///20:00//Live //Limousine Rot & EGI Allstars///21:00//DJ //Rentek///22:00//Live//Wasted Acid Youth & Karl-Marx-Stadt///23:00//DJ//Roboton & Wurzel//und//23:00//DJ//Smooth Pilots (café)

SO////13:00//DJ//Kukidenta//14:00//DJ//SK.mize///15:00//Live//33 & Readymedia///16:00//DJ//Repeatbeat///17:00//Live//Pats (A Heart is an Airport) & Orange Dot///18:00//DJ//Resom///19:00//Live//Air Cushion Finish//20:00//Live//Chillin the Do///und //16:00//Live//Weng Holster - The Tapeshow (Café)

INFO:

2006 war es eine wilde Träumerei
2007 wurde die Premiere zum rührenden Erfolg
2008 fällt die Klappe zum zweiten Mal

Willkommen beim *frequenzcamping: Anfang Juli wird sich der Garten der Galerie für Zeitgenössische Kunst wieder für ein Wochenende in einen musizierenden Campingplatz verwandeln. Dabei ist die Versuchsanordnung ganz einfach: kleine Bühne, kleiner Kiosk, eine große Wiese, die auf Zelte wartet und eine geräumige Schublade, die es mit elektronischem Allerlei, musizierend zu füllen gilt: Samplingexperimente, Midi-Eskapaden, Filter-Improvisationen und den Bass immer schön tief.

Ende April haben wir nach Reservierungswünschen für das diesjährige *frequenzcamping gefragt. Es hat keine zehn Stunden gedauert, da kamen auch schon die ersten Rückmeldungen. Das Programm wird bunt und etwas prominenter als 2007. Und dennoch, der offene Charakter ist uns wichtig, denn das *frequenzcamping ist kein Open Air Variante einer Club-Sause.

Die Idee für ein kleines musikalisches Sommercamp kam eher spontan. 2006 setzten wir das *frequenzcafe im Juli kurzer Hand an die frische Luft. Das heißt, es war schwül und wir machten uns keinen Kopf. Schön war es. Nur das Vorzelt vom Wohnwagen hielt dem Gewitter nicht stand. Verliebt hatten wir uns trotzdem. 2007 dann die Premiere. Anfang Mai war da noch nicht einmal klar, ob überhaupt jemand zusagen würde. Die POPUP spielte uns aber in die Taschen. Nach einem Rundgang über die Messe, hatten wir einen, mit Telefonnummern voll gekritzelte Zettel und die Dinge fügten sich. 20 Musiker standen am Ende auf der Bühne und präsentierten über zwei Tage ihre Sicht auf das elektronische Genre. Leipziger Musiker und DJs, die das musikalische Ehrenamt zur
umarmenden Geste werden ließen. Szene übergreifend. Leidenschaftlich.

Das *frequenzcamping ist, wie auch schon das monatlich stattfindende *frequenzcafe, eine non-profit Veranstaltung. Eine Plattform, die jedem offen steht, der sich an den unterschiedlichen Spielarten von elektronischer Musik interessiert zeigt. Als Musiker, DJane, Zuhörer. Eine unkomplizierter Treffpunkt, in dem sich die Musik von der schnöden Rolle der Hintergrundbeschallung befreit und sich frech in
den Vordergrund drängt. Nicht aufdringlich. Aber bestimmt.

Wir halten für Euch einen Platz frei:
Am 5. Juli und 6. Juli 2008.
*frequenzcamping

http://www.myspace.com/frequenzcamping

29. Mai 2008

hallo Leute!

also es gibt schon wieder ne Neue!

Die Alte is aber nach wie vor voll gut am Start. :-)

Ich grüße Euch wo immer ihr grad seid!

Bleibt uns gewogen!

Alex.Dee

Phantomnoise Records und HCMF Records präsentieren:

THOMAS CHRISTOPH HEYDE
HCMF (high culture motherfucker)
works for instruments and live electronics

LP 12″ Vinyl (inkl. Bonus CD)
CD (limitiertes luxus Digipack)
MP3 (Download)

CD/LP erhältlich bei:

http://www.tchey.de

(Die anderen Szene Shops folgen in den nächsten Tagen!
Unterstützt Euren lieblings Plattenonkel!)

Als MP3 kaufen bei:

http://www.musicload.de (DE)
http://www.play.com (UK)
http://www.amazon.com (INT)

(Viele weitere Downloadshops werden im Juni 2008 folgen!)

Ein aktuelles Video-Interview mit Thomas Heyde befindet sich unter:

http://blog.myoon.com/2008/05/15/thomas-c-heyde-im-myoon-interview

Die Internetseite von Thomas Christoph Heyde wurde überarbeitet (neue
Musik, Fotos, Texte, Videos etc.) und ist seit wenigen Tagen wieder
erreichbar.

http://www.tchey.de

Für die Freunde des Web 2.0 gibt es Thomas Heyde jetzt auch unter:

http://www.myspace.com/thomasheyde

HCMF (high culture motherfucker) ist erschienen bei:
Phantomnoise Records Nr. 014 (LP/MP3)
HCMF Records Nr. 001 (CD)

LP und CD werden wie immer weltweit vertrieben durch:

Suburban Trash Industries (weltweit), Soundbase Music (weltweit),
Cargo Records (UK), Toolbox Distribution (Frankreich),
HCMF Records (EU) und Phantomnoise Records (EU)

Den MP3 Vertrieb übernimmt:

iMusician Digital AG

Diese Produktion wurde möglich durch
die freundliche Unterstützung von:

culturtraeger (http://www.culturtraeger.de)
rp-Gruppe (http://www.rpgruppe.de)

Geh auf Tuchfühlung:

fake@fakecore.org

www.fakecore.org
www.phantomnoise.org
www.electric-eclectic.de
www.myspace.com/100fakecore
www.myspace.com/thomasheyde

08. Apr 2008

hello folks,

another one of our beloved delay-letter for those who forget to fast!

since 27th.march.2008 our new release is out:

e.stonji - particles ep (12″ vinyl)

4 advanced idm post-breakcore trax
on clear-transparent vinyl with
kool silk-screen printing in modern
limited edition.haha!

(I know, I said this before!)

and you also still should check out the video-edit of “protn”

http://youtube.com/watch?v=A0ZXtuOc_3g

—–
e.stonji news:
—–

e.stonji live on TV:

catch e.stonji playing live on german TV
tomorrow 09th april 2008 15-16 cet
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild

e.stonji not live on Radio:

he was live on the radio on monday 07th april 2008 17-19 cet
http://www.br-online.de/bavarian-open-radio/das-magazin

and now our mate is “artist of the week” and you can download stuff:
http://www.br-online.de/bavarian-open-radio/download-plattform/
gratis-mp3-e-stonji-elektro-ID671202495012971780.xml

—–
where to buy this crazy shit?:
—–

get in touch with us and buy all available pnr records
for good money and get stickers for free on top:

fake@fakecore.org
(EUR7/$11 plus postage)

onlineshops:
http://wwww.klangware.com
http://wwww.sbmonline.de
http://sububantrash.c8.com
http://www.minorlabel.de
http://sozialistischer-plattenbau.org
(and hundreds more all over the globe)

shops in Leipzig:
the needle and the demage done - zoro - bornaische strasse 54 hh - 04277 le
di 17-21 cet do 17-20 cet sa 15-18 cet
schall und rausch - gruenewaldstrasse 19 - 04103 le
mo-fr 10-20 cet sa 10-16 cet
(if your favorite shop doesn’t have it:
tell those fuckers to order it for you - or they just can fuck off!)

distributions:
http://www.cargorecords.co.uk
http://suburbantrash.c8.com
http://www.sbmonline.de
(and some more in several countries, but those are the MAIN!)

—–
other news:
—–

on 24th may we will have a stall @ leipzigs music fair
http://www.leipzig-popup.de/

also on 24th may we will release the next phantomnoise of 2008
Phantomnoise Records 014
Thomas Chr. Heyde - High Culture Motherfucker
http://www.myspace.com/thomasheyde

Alex.Dee aka Worlds Ab-Art will spin and fuck up
this weekend in Erfurt @ http://topf.squat.net/

and will do a noise performence @ http://www.anelsa.ch
on 22nd april 2008

there are also some support gigs for
http://www.brockdorff.com/
in the last week of April

puhh, that was a fucking lot of news, huh?

with love and fakecore

yours

pnr_info_bot

—–
ohh yeah the links!
—–

free e.stonji downloads plus general info:

http://www.discogs.com/artist/E.stonji
http://www.myspace.com/estonji
http://www.estonji.com
http://www.kitty-yo.net/wp/artists/estonji
http://www.kitty-yo.com/podcast/estonji_cats-n-oggs_live.mp3
http://www.kitty-yo.com/podcast/estonji_protn_live.mp3
http://www.xlr8r.com/mp3/2007/01/innocent-e-stonji-remix
http://www.xlr8r.com/mp3/2007/09/qrks

be our friend:

http://www.myspace.com/100fakecore

the family:

http://www.fakecore.org

the lame homepage:

http://www.phantomnoise.org

read my mind:

http://www.electric-eclectic.de

28. Mrz 2008

1)        Situation vor dem Konzert

Menschen äußern sich über den Besitz einer Karte für das ausverkaufte Konzert im Selbstverständnis, Teil eines limitierten gigantischen Ereignisses zu sein, Zitat: „ICH habe meine Karte vor MONATEN gekauft!“

2)        Das Konzert

Nach kurzer Zeit zeichnet sich ein überraschend universelles Gesetz ab:

§ 1 Entseelte Versatzstücke von Dark Wave, New Wave, Post Punk usw. usf. (in alphabetischer Reihenfolge ohne Anspruch auf Vollständigkeit – Bauhaus, Blondie, Cure, Joy Division, New Order, U2 usw. usf.) werden zu einem nicht neuen, undynamischen Ganzen zusammengefügt.

§ 2 Der Eintönbass macht immer WUMMUMMUMMUMMUMMUMMUMMUMM usw. usf., das Schlagzeug macht immer TSCHACKBUMMTSCHACKBUMM usw. usf., die Gitarre spielt immer unrockige Mikromotive wie etwa DÜÜÜDIEDÜÜÜDIE usw. usf., der Sänger ebnet alles mittelunheftig ein  (Wer es nicht glaubt vergleiche bitte zuhause, falls vorhanden, Titel 1 „fingers in the factory“ mit Titel 2 „all sparks“, die sich lediglich durch das Tempo unterscheiden, 1 schneller als 2. Sehr bezeichnend auch die eingeebnete Coverversion des „Spiderman“ von „Cure“).

§ 3 Das Publikum ist jederzeit angebotsunabhängig nachfrageorientiert und ganz doll begeistert!

(Entschuldigung bitte: WARUM NUR???)

3)        Nach dem Konzert

Ratlosigkeit. Fest steht: Will sich eine Band programmatisch vornehmen, hier und heute megamehrheitsfähige Konsensmusik ohne emanzipatorischen Anspruch zu bieten, muss sie es offenbar SO MACHEN. SO UND NICHT VIEL ANDERS.
Da freu ich mich mal lieber auf Isis und Napalm Death.

(Text: 20.03.2008 Eiko.K)

16. Feb 2008

hello folks,

long time no letter, eh?

let me tell you, there will be a new Phantomnoise release

on 27th.march.2008

e.stonji - particles ep (12″ vinyl)

4 advanced idm post-breakcore trax
on clear-transparent vinyl with
kool silk-screen printing in modern
limited edition.haha!

did I mentioned the 4 looked grooves for
all the DJs among you?

the trax are taken from the last e.stonji online release on
berlins kitty-yo label

http://www.kitty-yo.net/wp/artists/estonji

and to make sure you believe me

check out this:

http://www.fakecore.org/pnr13/20080215_cut_pnr13.jpg

this is today, in the cutting room @ http://www.randmuzik.de

where our mate LXC of Alphacut Records did a great job again.

(left evil hand is Alex.Dee, right evil hand is LXC)

if you are writing for a magazine or something like this
(radio etc.) please get in touch
for limited edtion of whitelabels, cds or mp3s

fake@fakecore.org

check out the video of “protn” this track will on the
forthcoming e.stonji Phantomnoise ep (but in a longer version)

http://youtube.com/watch?v=A0ZXtuOc_3g

more info on e.stonji:

http://www.myspace.com/estonji

http://www.estonji.com

be our friend:

http://www.myspace.com/100fakecore

the family:

http://www.fakecore.org

tomorrow (sat 16th.feb.2008 1600-1900 cet) there will be 3 h http://www.electric-eclectic.de special on
http://www.radioblau.de (only the 48k webstream works!)

with a radio drama by Schorsch Kamerun of the german band “Die Goldenen Zitronen” a interview with him and on top a complete live recording of a “Die Goldenen Zitronen” concert @ Conne Island in 2005

puhh, thats enough for today I think…

with love and fakecore

yours

pnr_info_bot

30. Jan 2008

Viel ist geschrieben worden über den »New Sound of Berlin«, oder wie sich Alec Empire der oft als »Godfather of Noise« betitelte Meister der Widersprüche einmal mehr neu erfunden hätte. Hat er? Wir bleiben hier abseits der Promotiontexte und Hype versessenen Pop (und auch Indie) -Presse.Es ist festzustellen, das Alec Empire ein neues Album veröffentlicht hat und dieses ist verdammt gut! Reicht fast schon – hinhören JETZT!

Doch noch mal kurz der Reihe nach: Empire wohnt wieder in Berlin, weil entweder London langweilig, zu teuer oder einfach nicht mehr angesagt ist. Andere Möglichkeit wäre noch, mit über dreißig kann Empire in Deutschland nicht mehr zum Militärdienst gerufen werden. Interessante Theorie!

Also back dicken B – neues Leben und neues Label? Letzteres kann bejaht werden: »Eat Your Heart Out« ist ein langer Name für ein Label, aber Empire beweist auch hier sein gespürt für Extravagantes. Dann das neue Album, »The Golden Foretaste of Heaven«, da wird eine ganze Riege Musiker schon vom hören des Namens blas, zu recht!

Nein keine Angst, Alec Empire hat nicht schon wieder die Musik neu erfunden, wie zu DHR bzw. »Atari Teenage Riot« Zeiten, er hat sich diesmal damit begnügt, sie neu zu »Mischen«. Seine Sicht auf die Dinge, die da heißen: Electro, EBM, Techno, Acid und Synthpop ja verdammt ich sagte Synthpop, auch ich musste nachschauen wie das überhaupt geschrieben wird!!!

Was die inhaltliche Revolution angeht ist auch die empirische im »Privaten« angekommen. Love Love Love will tear us apart again … Wenn jetzt aber jemand sagt, dass wäre das erste mal das Empire Liebe thematisiert, der sei an Force Inc. 017 (1992) erinnert, die Alec zusammen mit Ex-Freundin Hanin Elias produzierte, da hieß es schon »There’s No Love In Tekkno« und »I Love Alec«. Ergo, Empire ist mit 35 Jahren schon dabei all seine Styles der letzten 18 Jahre in seine neuen »Megaformel« zu gießen und wir dürfen das Ergebnis hören und uns daran laben. Wermutstropfen dürfte die auf April verschobene Deutschlandtour sein, aber besser spät als nie. Bei Hypes muss man sich beeilen, bei alten Essenzen ist das bekanntlich egal.

eat your heart out records