17. Mai 2009 [20'00'']
_UT Connewitz_
[Wolfgang-Heinze-Strasse 12a | Connewitz | 04275 Leipzig]

Das UT Connewitz, das SchubladenKonsortium &
Electric Eclectic laden ein.

LIVE
THEMSELVES [Anticon|US]
CASIOTONE FOR THE PAINFULLY ALONE [Tomlab|US]
CONCERN [US]


DJ SUPPORT
ALEX DEE & REPEATBEAT [Electric Eclectic|Leipzig]
KICK N RUSH [Schubladenkonsortium|Leipzig]


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www.anticon.com
www.myspace.com/themselves
www.anticon.com/thefreehoudini/
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www.cftpa.org
www.myspace.com/cftpa
www.myspace.com/nostophilia
iatrogenesis.net/concern.html


THEMSELVES

CASIOTONE
INFORMATION
THEMSELVES werden an diesem Abend ihr neues Album "The Free Houdini" vorstellen und dabei - neben Hamburg und München - im UT Connewitz eines ihrer drei Deutsch­land­kon­zerte spielen. Hinter Themselves stecken Doseone (Adam Drucker). Jel (Jeffrey Logan) - zwei der umtriebigsten Künstler des amerikanischen Anticon-Kollektiefs. Hierzulande fand insbesondere das "13&God-Album" - gemeinsam mit THE NOTWIST - eine beachtliche Resonanz.

CASIOTONE FOR THE PAINFULLY ALONE: "Owen Ashworth - Technisch low-fi, aber gefühlsmäßig dolby surround. CFTPA klingt weiterhin unkonentionell: die Melancholie klingt bei ihm hinreißend verspielt.(tonspion)" Weiterhin wird der "kleine Casiotone-Bruder" CONCERN einige Songs darbieten um das CASIOTONE-Konzert mehr als angemessen einzuleiten.

DiE KÜNSTLER
THEMSELVES
Themselves ist ein Musik-Projekt der US-amerikanischen Musiker Doseone (Adam Drucker) und Jel (Jeff Logan). Die Crew, teilweise ergänzt vom Rapper Dax Pierson am Keyboard, widmet sich dem experimentellen HipHop, mit Einflüssen aus Noise, Psychedelic und Ambient. Gegründet wurde Themselves vom Vocalisten Doseone und dem Produzenten Jel, der überwiegend für die Instrumentals verantwortlich ist, im Jahre 1998. Im selben Jahr erschien die erste Veröffentlichung der Gruppe auf dem ersten Anticon-Sampler Music for the Advancement of Hip Hop.

Doseone und Jel sind Mitglieder einer Reihe anderer Bands, zum Beispiel Clouddead, Subtle und 13&God.

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www.anticon.com/thefreehoudini/

CASIOTONE FOR THE PAINFULLY ALONE
Technisch low-fi, aber gefühlsmäßig dolby surround. CFTPA klingt weiterhin unkonentionell: die Melancholie klingt bei ihm hinreißend verspielt.

Mr. Ashworth hat seinen ganz eigenen Sound, der Name seines Ein-Mann-Projektes kommt zudem nicht von ungefähr. Klischeemäßig kann man sich einen äußert begabten und schüchternen Nerd vorstellen. Und in der Realität wird wohl auch genau das zutreffen.

Wie auf seinen diversen Alben und EPs zuvor setzt er auf seinen ganz eigenen Stil: es klimpert hier, es rattert da - der Drumcomputer holpert dabei bisweilen eben so ungestüm durch seine Tracks wie sein Casio einen in sanfte Harmonie bettet. Und auch wenn vieles aus dem Repertoire seltsam improvisiert erscheint - es hat diese ganz eigene Note, die gutes Songwriting eben auszeichnet.

Jan Schimmang, tonspion.de

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CONCERN
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SCHUBLADENKONSORTIUM
"...to bore people by namedropping since 2004"

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ELECTRIC-ECLECTIC
Electric Eclectic ist ein Zusammenschluss, der Radio Blau Sendungen: Bleep-Hop, Electrigger und Fakecore Show. Die drei Macher: Alexander Dreyhaupt (Fakecore Show), Christian Poeck (Electrigger) und Michael Wallies (Bleep-Hop) haben langjährige Erfahrung als Musikredakteure, - kritiker, Veranstalter, Labelmacher, Musiker und DJs und bündeln mit der "Dachmarke" Electric Eclectic ihre Erfahrungen, um in ständigem Diskurs Popmusik in all Ihren Ausprägungen zu fördern und zu hinterfragen.

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12. November 2008 [20'00'']
_UT Connewitz_
[Wolfgang-Heinze-Strasse 12a | Connewitz | 04275 Leipzig]

Das UT Connewitz, das SchubladenKonsortium &
Electric Eclectic laden ein.

LIVE
WHY? [Anticon|US]
LIGHTNING BOLT [Load Records|USA]


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WHY?

WHY?

LIGHTNING BOLT
INFORMATION
WHY? bieten eine brilliante Fusion aus HipHop, Country, Folk und Indie. Das Duo Lightning Bolt spielt in Leipzig eines der seltenen Deutschlandkonzerte und wird - inmitten des Publikums - ganz sicher ein furioses Konzert bieten.

DiE KÜNSTLER
WHY?
Nicht allgemein bekannt ist, dass Yoni Wolf, der aus Cincinatti, Ohio stammend nicht nur der Kopf des psychedlischen, Folk-Pop Kollektivs WHY? darstellt, sondern dass er darüber hinaus mit seinen ausgeprägten Fähigkeiten längst einigen Wirbel verursacht hat. Yoni Wolf war in jungen Jahren Mitbegründer des experimentellen Labelkollektivs Anticon und hat als Mitglied von cLOUDDEAD (zusammen mit Subtle Frontman Dose One und DJ/Producer Odd Nosdam) bereits breite Anerkennung bei Kritik und Publikum gefunden. Ihr wachsendes Vermächtnis, das nicht zuletzt im Vorgängeralbum "Elephant Eyelash" begründet liegt (eines der meistbesprochenen independent Alben des Jahres 2005), führen Yoni Wolf und seine WHY? Bandkollegen mit ihrer bis dato kritischsten und zugleich schlüssigsten Veröffentlichung weiter. "Alopecia" ist eine Sammlung harter Reime, die Yoni Wolf mit einem unbeugsamen Lächeln vorträgt, als Lebenslustiger, der erst verachtet und dann wiedergeboren wurde: kleine Selbstmorde, werden in Form von Gedichten über dichte musikalische Arbeiten gesungen. Seine kleinen Weisheiten über die Höhen und Tiefen des Alltags, wurden in Aborten niedergeschrieben und jetzt in die Welt geschickt.

Yoni Wolfs tiefsinnige Lyrik ist wirklich eigensinning und seine Band spielt die dazu passende, versponnene, dunkle und expressive Musik. Für die Aufnahmen zu "Alopecia" hat sich das Trio WHY? (Yoni Wolf, sein Bruder Josiah und der Langzeit Kollaborateur Doug McDiarmid) zwei weitere Mitstreiter ins Boot geholt: Andrew Broder und Mark Erickson, die als Art-Rock Pioniere Fog bei Lex Records/Ninja Tune unter Vertrag sind. Die Aufnahmen fanden zu einem Grossteil in Minneapolis statt, was den 14 Songs dieses Albums eine gewisse Dringlichkeit verleiht, die auf bisherigen WHY? Veröffentlichungen fehlt. Von der hymnischen ersten Single "The Hollows" bis zum trockenen Rapsong "By Torpedo or Crohn's", schafft es die Band durchgängig die Grenzen ihres Sounds zu sprengen und extrem virtuos mit Stimmungen und Texturen zu spielen. Kein Thema und keine musikalische Idee ist hier Tabu und dennoch lassen sich die Geheimnisse von "Alopecia" leicht vermitteln und der Hörer wird geradezu dazu eingeladen, sich in der Entschlüsselung des Rätsels zu verlieren. Als Kind taggte Yoni Wolf die Strassen von Ohio mit der simplen und kryptischen Botschaft "WHY?". Mit "Alopecia" scheint er diese Frage beantwortet zu haben.

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LIGHTNING BOLT
Wenn LIGHTNING BOLT ein Album veröffentlichen und es "Hypermagic Mountain" taufen, dann sind beide Namen Programm. Das Duo schießt eine Trommel und Bass-Attacke von der Größe eines Supertankers in die Stratosphäre und lässt sich von Problemen wie Sauerstoffmangel im Weltraum nicht aufhalten.

Der Sound der Band ist beeinflusst von japanischen Noise-Rock-Bands, etwa The Boredoms oder The Ruins, auch Sun Ra wird als Einfluss genannt und dabei durch vielfältige Verzerrungen sehr eigenständig und signifikant. Schlagzeuger Brian Chippendale etwa spielt sehr schnell auf seinem Instrument. Er klebt daher bei den Auftritten sein Gesangsmikrofon im Mund fest; das entstehende Mikrosignal wird danach noch durch mehrere Effektgeräte geschickt. Brian Gibsons Instrument ist zwar ein normaler elektrischer Bass, aber er ist wie ein klassisches Cello gestimmt. Zusätzlich ist anstelle einer der vier Bass-Saiten eine Banjo-Saite aufgezogen. Weitere Effektgeräte sorgen auch hier für einen prägnanten Sound. Trotz der scheinbar einfachen Konstellation aus Bass und Schlagzeug erzeugen die beiden Musiker ein wegweisendes Soundspektrum.

LIGHTNING BOLT klingen anders als alles, was es je gab und haben mit Hilfe eines neuen musikalischen Wörterbuches einen Sound kreiert, wie er intensiver kaum sein kann. John Peel lud LIGHTNING BOLT zur Session und ,Hypermagic Mountain" ist ein Album, das zwischen Elektro und Rock seinesgleichen sucht, während es das Potential hat, die Menschheit zu erlösen.

Typischerweise tritt die Band nicht auf einer Bühne auf, sondern inmitten des Publikum, auf dessen Höhe. Das führt zusammen mit dem fordernden Sound zu einem sehr intensiven Live-Erlebnis.

laserbeast.com


29. April 2008 [21'00'']
_Moritzbastei_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig ]

LIVE
GUZ [Aeronauten|Schweiz]


DJ SUPPORT
ALEXDEE [Fakecore|Electric Eclectic|Leipzig]
REPEATBEAT [Bleep-Hop|Electric Eclectic|Leipzig]

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GUZ

ALEXDEE

REPEATBEAT
INFORMATION
Guten Tag, mein Name ist GUZ!

Wenn GUZ der Sänger der Aeronauten ist, das spielt dieser Am 29. April in der Leipziger Moritzbastei. Wenn in der Moritzbastei am selben Tag Champions League Live übertragen wird, das kann GUZ eigentlich erst nach dem Spiel auf die Bühne, denn er ist Fußballfan.

Also müssen das Electrcic-Eclectic DJ Team nicht die Waden, aber die Besucher anwärmen. Aber wenn die spielenden Mannschaften nicht GUZ Geschmack treffen, dann legen die Alexander Dreyhaupt und Michael Wallies vielleicht auch erst nach dem Konzert ein paar flotte Schwarze Scheiben auf die Teller…

DiE KÜNSTLER
GUZ
GUZ ist das Soloprojekt des Schaffhauser Sängers, Musikers und Tontechnikers Oliver Maurmann. Die Neue CD „Mein Name ist Guz“ wurde 2007 im Schaffhauser StarTrack Studio eingespielt und erscheint Anfang März 2008 beim Münchner Trikont –Label. GUZ’s Mischung aus elektrischen Blues und deutschen Texten ist ziemlich einzigartig. Er schielt nicht auf aktuelle Trends, sondern geht seit 20 Jahren eigenständig seinen Weg. Er ist ein versierter, verblüffender, zuweilen auch witziger Textautor, der die Dinge aus ungewöhnlichen Blickwinkeln betrachtet. Die musikalischen Wurzeln liegen in Blues und RocknRoll, wobei eine Punkvergangenheit nicht zu überhören ist.

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ALEXDEE
Seit 1994 bewegt sich Alexander Dreyhaupt unter wechselnden Pseudonymem wie Worlds Ab-Art oder Alex Dee durch die weltweite Sub-, Club-, Lärm-, Kunstszene. Über 50 Veröffentlichungen oder Beitrage auf Vinyl, CD and Tape gibt es auf Tonträgern aus Deutschland, USA, Australien, Russland oder Österreich. Neben den eigenen Musik- und DJ-Projekten, gibt es seit 1995 das Label "Trash Tapes" und seit 1998 das Schallplattenlabel "Phantomnoise Records" welches 2004 kurz vor John Peels Tot, zum letzten "Label of the Month" in der John Peel Show auf BBC/ Radio 1 gekührt wurde. Andere Aktivitäten sind die Radiosendung "The Fakecore Show", die monatliche Veranstaltungsreihe "Electric Eclectic" (zusammen mit anderen Aktivisten, Michael Wallies aka Repeatbeat, Christian Pöck aka Electrigger). Zuletzt war der 27jährige als Kurator für das Festival "Machtmusik" des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) aktiv.

Alexander Dreyhaupt lebt, arbeitet zu viel und schläft zu wenig in Leipzig.

www.myspace.com/100fakecore

REPEATBEAT
DJ Repeatbeat (Michael Wallies) spins music from the most diverse styles that can range from bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indie, electro-pop, breakx, dubstep to techno. Similarly his way of mixing can vary from intelligent with a touch of rafiness to dirty and dry. By not taking DJ-ing all too seriously he manages to keep the fun in playing and in communicating the music to the audience - "Its all about exciting music, you haven't heard before."

Michael Wallies started to DJ a couple of years back in Leipzig (Germany). Since 2004 he has his own radio show BLEEP-HOP on the independent radio station Radio-Blau and works as a freelancer for the De:Bug magazine. In collaboration with Fakecore-Show and Electrigger he created Electric-Eclectic - a collaboration that introduces both on radio & off air at the Eclectric-Eclectic Lounge new eclectic music.

www.virb.com/repeatbeat


01. Februar 2008 [20'00'']
_UT Connewitz_
[Wolfgang-Heinze-Strasse 12a | Connewitz | 04275 Leipzig]

Das UT Connewitz, das SchubladenKonsortium &
Electric Eclectic laden ein.

LIVE
EFTERKLANG [The Leaf Label|Dänemark]
OUR BROKEN GARDEN [Bella Union|Dänemark]


DJ SUPPORT
REPEATBEAT [Bleep-Hop|Electric Eclectic|Leipzig]

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www.efterklang.net
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www.myspace.com/ourbrokengarden
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EFTERKLANG

EFTERKLANG

OUR BROKEN GARDEN
INFORMATION
Wer auf Chöre, Streicher und skandinavische Tonakrobatik steht, liegt bei Efterklang genau richtig. Die Dänen bedienen sich mit der großen Kelle an diesem stimmlichen Stilmittel, fügen Bläser, und Elektronik hinzu und kreieren somit eine mal lieblich-leise, mal pompös-wuchtige und oder komplex-verträumte Klanglandschaft. Gemeinsam mit Björk, Sigur Ros und Under Byen schreitet Efterklang, bewaffnet mit unzähligen Ideen, skurrilen Geräuschkulissen und musikalischen Innovationen gegen das gleichermaßen kommerzielle und monotone Kasperletheater an.

Diese Musik ist nicht radio- und gesellschaftstauglich, da schlicht zu anspruchsvoll. Die neue Platte ist so wunderbar mutig und groß, weil die Band sich auf "Parades" - koste es, was es wolle - ganz der Musik hingeben, die so aufwendig, komplex und kinoleinwandgroß geworden ist, dass man alle Waffen strecken muss und sich nur staunend davon tragen lassen kann. Verstehen muss man hier nichts, diese Musik muss man fühlen.

Eröffnet wird der Abend von Efterklang – Mitglied Anna Brønsted und ihrem fragil schimmernden Soloprojekt Our Broken Garden.

DiE KÜNSTLER
EFTERKLANG
Efterklang is a band from Copenhagen, Denmark. We consist of 5 core members (Mads Brauer, Casper Clausen, Thomas Husmer, Rune Mølgaard & Rasmus Stolberg) who has played together since 2001. Performing live & during the most recordings, we are joined by our talented & patient friend Niklas Antonson (trombone) you will also find Anna Brønsted, Frederik Teige and Peter Broderick in our live-band.

In addition, a lot of generous musicians, glorious artworkers & fearless instruments has participated on the records & made us more than we actually are. Among our key contributors is Karim Ghahwagi a filmmaker who has made a vast number of collage films for our live shows and a video for Swarming. See some of his works in the Download section.

www.efterklang.net
www.myspace.com/efterklang

OUR BROKEN GARDEN
Our Broken Garden er skabt til en natlig gåtur, en vandring i regnen eller en stille stund derhjemme. Anna Brønsted - der også spiller med Efterklang live - viser her, hvor kraftigt et virkemiddel stemning er, og hvad man kan udrette med den, hvis den vel og mærke bruges ordentligt.

De tre numre der er tilgængelige på hendes MySpace (hvor én af dem kan hentes nedenfor) er alle sammen drømmende melankolske stykker, der med en god melodifornemmelse virkelig kan få undertegnede til at leve sig ind i nummeret. Dette gør sig især gældende på nummeret ‘Watermark’, hvor Anna smukt krænger sine følelser ud akkompagneret af en god instrumental sektion.

Our Broken Garden er stærkt anbefalet herfra - både indiepige og jeg er i hvert fald hooked, og har været det siden vi så hende live til Efterklangs Parades-release.

www.myspace.com/ourbrokengarden

REPEATBEAT
DJ Repeatbeat (Michael Wallies) spins music from the most diverse styles that can range from bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indie, electro-pop, breakx, dubstep to techno. Similarly his way of mixing can vary from intelligent with a touch of rafiness to dirty and dry. By not taking DJ-ing all too seriously he manages to keep the fun in playing and in communicating the music to the audience - "Its all about exciting music, you haven't heard before."

Michael Wallies started to DJ a couple of years back in Leipzig (Germany). Since 2004 he has his own radio show BLEEP-HOP on the independent radio station Radio-Blau and works as a freelancer for the De:Bug magazine. In collaboration with Fakecore-Show and Electrigger he created Electric-Eclectic - a collaboration that introduces both on radio & off air at the Eclectric-Eclectic Lounge new eclectic music.

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12. MAI 2007 [21'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]

Electric Eclectic und die Moritzbastei präsentieren: Phantomnoise Records & Suburban Trash Industries LABELNIGHT

LIVE
ARREBITE [Phantomnoise|Brasilien]
BOHNERWACHS ALLSTARS [Suburban Trash|Dresden]
CHRISTIAN BJÖRKLUND [Bohnerwachs|Schweden]
BOB HUMID [Suburban Trash|Köln]
E.STONJI & MATTHIAS FREUND [Phantomnoise|Ulm]
LXC VS AXD [Phantomnoise|Leipzig]

MASTER OF CEREMONY
MC SERGEJ KLANG [Leipzig|Brockdorff Klang Labor]

DJ SUPPORT
REPEATBEAT [Leipzig|Bleep-Hop|Electric Eclectic]
INYAN [Leipzig|Global Noise Movement]

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.myspace.com/arrebite
www.arrebite.com
www.myspace.com/noizecreator
suburbantrash.c8.com
www.myspace.com/suburbantrashindustries
www.phonocake.org
www.myspace.com/bobhumid
www.myspace.com/estonji
www.jensdoering.com
www.estonji.com
www.myspace.com/100fakecore
lxc.alphacutrecords.com


ARREBITE PNR 12

ARREBITE

SUBURBAN TRASH INDUSTRIES

BOHNERWACHS ALLSTARS

CHRISTIAN BJÖRKLUND

BOB HUMID

E.STONJI & FREUND

ALEXDEE

LXC
INFORMATION
Suburban Trash aus Dresden und Phantomnoise aus Leipzig werden dieses Jahr nicht nur Ihre Stände im Werk 2 betreuen, sondern auch einige Ihrer Labelkünstler zu einem exklusiven Showcase bitten. Exklusiv klingt nicht nur gut, sondern ist wohl für derartige Ereignisse erfunden worden. Wann bekommt man schon 9 Electronica, Breakcore, WasZumTeufel und Fakecore Artists um die Ohren und dann auch noch teilweise Leipzig Premieren. Genau, am Samstag 12.Mai in der Moritzbastei.

Daher heisst es: Electric Eclectic und Moritzbastei präsentieren: Phantomnoise Records & Suburban Trash Industries Labelnight!

Wie haben die sich nur über die Jahre gerettet? Stefan Senf aka Noize Creator von Suburban Trash Industries kratzt an der 30 und Alexander Dreyhaupt von Phantomnoise wird 28! Aber der Reihe nach: Anfang der 90er haben beide Ihre Liebe zur Elektronischen Musik entdeckt, wobei Senf und Dreyhaupt betonen, dass sie persönlich an allen musikalischen Stilrichtungen interessiert sind. Mitte der 90er trieben sich die Herren Senf und Dreyhaupt dann auch schon als Djs und Live-Acts in der damals blühenden Harcore Techno und Gabber Szene herum. Vor allen Dingen Noize Creator machte sich schon seit 1994 mit den ersten eigenen Vinylveröffentlichungen im weltweiten Untergrund einen klangvollen Namen – mittlerweile ist er auf über 100 Veröffentlichungen zu hören! Alexander Dreyhaupt, beginnt wenig später, nach ersten eigenen Demos schon 1995 andere Künstler und solche die es werden wollten auf seinem ersten (Kassetten)Label Namens „Trash Tapes“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen DDR-Punk Tape-Label!) in die weltweite Noise- Underground-Whatever-Szene zu spülen. Ungefähr 1996 fanden der Wahlleipziger Alexander und die Dresdner Pflanze Stefan auch persönlich zueinander. Der nächste große Schritt folgte 1998, während andere Aktivisten der frühen 90er begannen vernünftig zu arbeiten, ein Studium abzuschließen oder die Schulden des ersten eigenen Labels abzutragen, fangen Stefan und Alex genau damit an. Phantomnoise und Suburban Trash erblicken das Licht der Welt und veröffentlichen fortan um die Wette, wobei Dresden eindeutig auf mehr Katalognummern und sogar Sublabels wie Bohnerwachs oder Russian Roulette verweisen kann. Bei Phantomnoise wird nebenbei noch gern ein Herz für die Musik-Kassette in möglichst Post untauglichen Verpackung gezeigt.

So vergehen die Jahre, schon ist es 2004 und Phantomnoise wird auf seltsamen Wegen eines der letzten beiden Label des Monats bei John Peel auf Radio1 in London, welcher 14 Tage später verstarb. Man würde meinen, im Zuge dessen würde im Hause Phantomnoise veröffentlicht werden was das Zeug hält. Weit gefehlt, nach einer ersten Nach-Peel Platte stoppt Alex Dreyhaupt das Label fast auf Null und wendet sich anderen Aktivitäten zu, wie der eigenen Radio Sendung „The Fakecore Show“, einer neuen Veranstaltungsreihe, Electric Eclectic Lounge, (davor gab es die Strukturbruch Parties zusammen mit Alphacut Records) mit den Radio Blau Kollegen Repeatbeat und Electrigger und nicht zu vergessen seine Aktivitäten beim Forum zeitgenössischer Musik Leipzig, dessen Machtmusik Festival, Aufmerksamkeit von „neue musikzeitung“ bis zum Punkmagazin „Warschauer“ auf sich zieht. In Dresden wird der Krise der Musikindustrie nur kurz hinterher gespuckt und aus dem Labelverbund wird, ebenfalls im Winter 2004/05 Suburban Trash Industries. Unter diesem Namen fungiert Stefan Senf nicht nur als Plattenboss für die vier Labels Suburban Trash (Breakcore and beyond), Bohnerwachs (Electronica), Dirty Dancing (Acid) und Russian Roulette (Raggacore, Hardcore) sondern fortan auch als weltweiter Vertrieb und Mailorder für mehr als 30 größere und kleinere Plattenfirmen aus der ganzen Welt. Senf und Dreyhaupt geben Kaffe als eines Ihrer Lieblingsgetränke an.

DiE KÜNSTLER
ARREBITE
Arrebite sind der aktuellste Zugang zum Phantomnoise Roster. Die drei Brasiliner Rafael Ferreira, Raul Costa und ihr Gast and den Vocals Mc Diamondog wollen seit Anfang 2006 ihr Debut unbedingt bei Phantomnoise Records veröffentlichen und haben sich dafür mächtig ins Zeug gelegt. Im März 2007 war es dann endlich soweit die Arrebite Mini-LP "Bicuda" erblickte die Welt und

Phantomnoise meldete sich damit lautstark zurück. Da Brasilianer nicht immer einfach so in Europa auf Tour sind ist es ein grosses Glück zur Pop-Up zumindest Rafael Ferreira in Leipzig begrüßen zu dürfen! Denn Raul Costa durfte mit seinem Solo-Projekt Retrigger schon ein paar mal europäische Tanzflächen Ihrer Bestimmung zuführen.

Big up für Arrebite!

www.myspace.com/arrebite
www.arrebite.com

BOHNERWACHS ALLSTARS
Nach dem exklusiven Bohnerwachs Showcase im August 2006 im Rahmen der Electric Eclectic Lounge nun das zweite mal die Bohnerwachs Allstars zu Gast in Leipzig.

Dahinter verbergen sich 3 der wichtigsten Vertreter des Dresdner Labels. Gründungsmitglied Enzym, Electronica-Spezialist Escape Now! und der Mann fürs Grobe: Noize Creator. Bereits seit ein paar Jahren gibt es die sogenannten Bohnerwachs Sessions zu denen Gastmusiker wie Eject, Mr.Incognito, Trickform und Christian Björklung eingeladen wurden. Der harte Kern jedoch begibt sich ab und zu auf Reisen und präsentiert dann eine Fusion der jeweiligen Sounds der einzelnen Musiker, wobei auch aktuelle Einflüsse zur Geltung kommen. Kurzweilig, schnell vs. langsam, verschroben oder harmonisch ... man darf gespannt sein!

www.myspace.com/noizecreator
suburbantrash.c8.com

CHRISTIAN BJÖRKLUND
Der aus Schweden stammende Christian Björklund nahm schon in jungen Jahren Klavierunterricht, arbeitete am C64, später Amiga500 und die Angehörigkeit zur Demoszene führten bis zur professionellen Anstellung in einer Videospielfirma für mehrere Jahre. Dort schrieb er Musik für allerlei Spielkonsolen. Seine bisher unveröffentlichte letzte Arbeit, wird in Kürze auf Bohnerwachs erscheinen. Ausserdem besitzt er eine Ausbildung als Sound Designer und arbeitete die letzte Zeit am Royal Dramatic Theatre und am House of Dance in Stockholm bevor er letzten Herbst nach Dresden übersiedelte. Mittlerweile wurden Teile seiner Hardware mit dem Computer ersetzt und somit ist Christian u.a. auch für die Installation im interaktiven Pavillion zuständig unter Verwendung von Reaktor und EyeCon.

"The Lost Tracks" von Christian Björklund erscheint im Mai als CD auf Bohnerwachs, zusätzlich wird es eine EP bei Phonocake geben.

www.myspace.com/suburbantrashindustries
suburbantrash.c8.com
www.phonocake.org

BOB HUMID
Der Kölner Musiker Robert Feuchtl, ist schon lange kein Unbekannter mehr, auch wenn er nur sporadisch Platten veröffentlicht. Bekannt ist er unter anderem als Technikjournalist für Keyboards und Groove, und vor allem als Masteringexperte. Die letzten 13 Jahren haben Ihm Kollaborationen mit Carla Subito (Fetisch Park), Holger Czukay (Can), Daniel Myer (Haujobb) und Mathias Schaffhäuser beschert. Seine immernoch aktuelle Platte SECOND WIND PHENOMENON auf Suburban Trash ist eine perfekte Mischung aus aktuellen Electronika Einflüssen à la Warp, Certificate 18 oder Planet Mµ - gewürzt mit der Schwere von 70er / 80er Jahren Psychedelikkrachern und Konzeptalben. Bob Humid war zuletzt in Leipzig live gesehen im Oktober 2006 zusammen mit Brockdorff Klang Labor bei Designers Open meets Electric Eclectic.

www.myspace.com/bobhumid


E.STONJI & MATTHIAS FREUND
Der in Ulm lebende Jens Döring aka e.stonji war der Erste Nicht-Leipziger auf Phantomnoise, das war 2003 und er brachte auch gleich einen alten Helden mit, kein geringer als Hans Platzgumer war mit vor der Partie. Seither ist e.stonji ein Hans Dampf in vielen Gassen, mit Projekten wie E:Gum, Hp.Stonji oder als Hörspielautor und Software Designer. Zuletzt auf Phantomnoise zu hören mit einer Remix-EP zum Hp.Stonji Release auf dem Schweizer Spezialmaterial Label.

Zur Feier des Tages, weil es so lange her ist, das E.Stonji in Leipzig gespielt hat, bringt er einen Drummer aus Fleisch und Blut mit, dieser hört auf den Namen Freund.

Psst. unter uns gesagt, Jens Döring kommt ursprünglich aus Dresden.

www.myspace.com/estonji
www.jensdoering.com
www.estonji.com

LXC VS AXD
Axel Weber vs. Alexander Dreyhaupt

Zum Abschluss des Abends noch so ein Allstar Ding. Phantomnoise Kopf Alexander Dreyhaupt und Labelkünstler Axel Weber aka LXC

treten an um endlich zu lüften warum es über die Jahre so viele Endlosrillen auf Phantomnoise Platten gab. Weber und Dreyhaupt werden

ein kurzes ab heftiges Semi-Live-Dj-Set nur aus Endlosrillen spielen, dabei kommen die Endlosrillen eben von Phantomnoise und auch vom Schwesterlabel Alphacut, für das sicher LXC Weber selber verantwortlich zeigt, garniert mit Loops diverser Japaner und einigen Effektgeheimnissen aus dem Studios der beiden Haudegen.

In LXCs "Rave Is Back" EP von 2004 auf Phantomnoise steht eingeritzt, "last drum n bass record on earth" und Alex Dee behauptet seit 2 Jahren nur Gitarre gespielt zu haben, na das kann ja heiter werden... fakecore will never lie!

www.myspace.com/100fakecore
lxc.alphacutrecords.com


20. FEBRUAR 2007 [20'00'']
_UT CONNEWITZ_
[Wolfgang Heinze Straße | Connewitz | Leipzig]

Das Schubladenkonsortium präsentiert mit freundlicher Unterstützung durch Electric Eclectic: THUNDERBIRDS ARE NOW! + SAROOS

LIVE
THUNDERBIRDS ARE NOW! [Detroit|USA|French Kiss Records]
SAROOS [Berlin|München|Alien Transistor]

DJ SUPPORT
REPEATBEAT [Leipzig|Bleep-Hop|Electric Eclectic]

INFORMATION
THUNDERBIRDS ARE NOW! haben gerade ihre dritte Platte veröffentlicht, ein ganz große Indie-Album. Ihr Gittarist Ryan Allen bringt es besser als jeder Musikjournalist auf den Punkt: " Ein paar Beatles zum Frühstück, ein wenig Smiths zum Mittag, die Pixies zum Abendbrot und manchmal gibt es dann auch noch ein wenig New Pornographers als Mitternachtssnack." Classic post-punk with a modern twist! THUNDERBIRDS ARE NOW! muss man einfach lieben, denn TAN! bieten die richtige Mischung aus Rapture, Bloc Party, Robocop Kraus & Yeah Yeah Yeahs! Live übrigens noch besser.

Davor spielen SAROOS aus Berlin und München auf. Es wird etwas ruhiger, dafür "unfassbar" schön, wie es auch Thaddeus Herrmann (aka Thaddi, u.a. auch Betreiber der Labels CityCentreOffices und Buero) jüngst in der DE:BUG treffend beschrieb: Die Verschrobenheit des amerikanischen Indie-HipHops aus der Sicht des Minimal in die Welt der Bands umsetzt, dabei so behutsam mit jedem Sound umgeht, dass einen die Songs wie wohlig gewärmtes Wasser umspülen und die Klarheit und Eindeutigkeit nie verloren geht (...) Was andere nie schaffen würden, treibt Saroos problemlos zur Perfektion. Sanft konkretes Federn auf allen Spuren, freundliches Geräusch, groß angelegte Bögen, die auch im Ausschnitt immer klar die Richtung weisen, und ein einzigartiges Gefühl, hier genau richtig zu sein ... in der Welt von Saroos. Jedem Sound sein Siegertreppchen.

SAROOS sind übrigens Florian Zimmer (iso68/jersey), Cristoph Brandner (Lali Puna). Live wird außerdem Max Punktezahl (Contriva, Jersey/ Livemusiker bei The Notwist) dabei sein. Ihr selbstbetiteltes Debüt ist Ende 2006 auf Alien Transistor dem Label vom Notwist-Frontmann Markus Acher erschienen.

www.electric-eclectic.de
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www.thunderbirdsarenow.com
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THUNDERBIRDS ARE NOW

THUNDERBIRDS ARE NOW

THUNDERBIRDS ARE NOW

SAROOS

SAROOS
DiE KÜNSTLER
THUNDERBIRDS ARE NOW!
Absolut tanzbarer Post-Punk/Gitarren-Rock in der Tradition der späten 70-er/80-er. Definitiv eine der ganz großen Platten aus der Ecke dieses Jahr, die richtige Mischung aus Rapture, Bloc Party, Robocop Kraus & Yeah Yeah Yeahs ! Ein heißes Album auf dem New Yorker Kult-Label French Kiss. Ihr drittes Album erfüllt alle Erwartungen, die man nach den ersten beiden Werken hatte. Hilfreich bei der Entstehung dieser harmonischen Pop-Platte war unter anderem Produzent John Schmersal (Braniac/ Enon). Es ist, als würde Devo auf die Pixies treffen, und die Smiths Fans mit einer Les Savy Fav's Attitüde Musik machen - dieses ist dazu bestimmt einer DER Alben 2007 zu sein. Die Tour beginnt im Frühjahr 2007. "Wir leben von der Pop Musik" sagt Ryan "Etwas Beatles zum Frühstück, ein wenig Smiths zu Mittag, und Die Pixies zum Abendessen. Und manchmal haben wir sogar einen kleinen New Pornographers Mitternachtssnack!" Und weiter erzählt er dass "ein Album voller Melodien mit Dur Akkorden zu füllen unausweichlich war. Wir sind alle damit aufgewachsen. Es war unsere Chance unseren Einflüssen freien Lauf zu lassen und den Kids zu zeigen, dass es interessantere Sachen an Bands gibt, als Gürtel, Frauen Jeans und Mascara. Bei dieser Platte geht die Substanz über Stil.

NEW ALBUM FROM DETROIT'S THUNDERBIRDS ARE NOW, A LIVE WIRED COLLISION OF POP, PUNK, NEW WAVE, AND MORE POP. THEIR THIRD FULL LENGTH BUILDING EVEN MORE ON THE PROMISE OF PREVIOUS RECORDINGS, THIS TIME PRODUCED WITH THE HELP OF JOHN SCHMERSAL (BRAINIAC / ENON). THE FLOW OF DISCORDANT HARMONIOUS POP ON THIS ALBUM IS NON STOP FROM START TO FINISH. LIKE DEVO MEETS THE PIXIES AND THEN SOME. LIKE OBSESSIVE SMITHS' FANS MAKING MUSIC WITH LES SAVY FAV'S ATTITUDE, THIS IS DESTINED TO BE ONE OF THE ALBUMS OF 2006. EUROPEAN TOURING COMMENCES IN EARLY 2007! FOR FANS OF LES SAVY FAV, CHEAP TRICK, RED KROSS, AND ENON.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends startete in den Vororten von Detroit die damals noch 5 köpfige Band, die sich allerdings bald auf Drummer Mike Durgan, Bassist Marty Smith, Scott Allen (Keyboard) und Sänger/Gitarrist Ryan Allen reduzierte und veröffentlichte ihre ersten beiden EPs. 2003 wurde auf dem Label Action Driver die wilde Platte "Doctor, Lawyer, Indian Chief" herausgebracht, bevor die Jungs zu Frenchkiss Records wechselten, bei denen sie 2005 mit Justamustache den Durchbruch schafften und von Trendsettern wie Pitchforkmedia hoch gelobt wurden. Nachdem Bassist Smith die Band verliess, um sich mehr seinen ehelichen Pflichten widmen zu können, kam Howard Chang als neuer Bassist dazu. Die Band tourte voller Eifer mit Bands wie Minus the Bear, The Hold Steady, These Arms are Snakes, Supersystem und Rahim und konnte in der Festivalsaison im Sommer 2005 sogar beim von Pitchforkmedia präsentierten Intonation Music Festival aufspielen und zum Ende des Jahres zum ersten Mal in die UK fliegen. Anfang diesen Jahres verliess Drummer Mike Durgan die Band, kurz darauf ergriff Matt Rickle von den Faves Javelins die Chance und begann für die Thunderbirds Schlagzeug zu spielen und sie auf der ersten Australien Tour zu begleiten. Nachdem sie im Herbst ihre neue Platte "Make History" veröffentlicht haben und sich weiterhin unerbittlich grandiosen live Autritten rund um die Welt verpflichten, kann man gespannt sein auf den sicherlich weiterhin steilen Flug der Donnervögel.

Thunderbirds Are Now! [FrenchKiss|Alive]

14.02. THE HOPE Brighton (UK)
15.02. SUNFLOWER LOUNGE Birmingham (UK)
16.02. PENICHE ALTERNAT Paris (F)
17.02. 013 Tilbourg (NL)
18.02. MANUSKRIPT Ostende (B)
19.02. FZW Dortmund
20.02. UT CONNEWITZ Leipzig w/Saroos
21.02. HAFENKLANG EXIL Hamburg
22.02. K4 Nürnberg
23.02. HAFEN 2 Offenbach
24.02. BASTARD Berlin
25.02. LUMINAIRE London (UK)

www.thunderbirdsarenow.com
www.frenchkissrecords.com

SAROOS
Name: Florian Zimmer. Beruf: Musiker. Hobby: Bands sammeln. Derzeitige Sammlung: drei. Neuzugang: Saroos. Musik: unfassbar.

Eigentlich soll das ein Text über Saroos sein, die neue Band von Florian Zimmer und Christoph Brandner. Aber Brandner ist weit weg (München ist nicht um die Ecke, nein) und Zimmers Perspektive auf diese neue Band und den Rest seines von Musik getränkten Universums gefällt mir. Früher, da spielte Zimmer bei Lali Puna. Brandner ist immer noch Mitglied der Münchner Band. Heute hat er Iso68 (die eher zurückhaltende, elektronischere Seite von Zimmer, die von Kante-Mann Thomas LeBoeg abgefedert wird) und Jersey, die klassische Indieband, die nach vorne geht, wenn es sein muss, und mit den generell guten Songs. Und jetzt eben Saroos, die Band, die beide Seiten von Zimmers utput verbindet, die scharfen Kanten des Indietums und die Soundvielfalt von Iso68. Das und Raps von Alias. Noch vor drei Jahren wäre das der große Aufhänger gewesen; die Einbindung von HipHop-Elementen in die Elektronika-Welt. Heute ist das das Normalste auf der Welt und so geht es beim Kaffee und Kuchen eher um die allgemeine Situation der Musik da draußen und darum, wie man damit umgeht. Zimmer weiß um die Sorgen der Labels und Musiker, die im von der Presse vergessenen Genre Elektronika schuften, im Hauptberuf ist er Promoter. Aufhören? Pfff, kommt nicht in Frage. "Das kann ja nicht die Lösung sein. Bei mir kommt hinzu, dass ich meinen Bands klare Zeitfenster zuteilen muss, um alles auf die Reihe zu bekommen. Das Saroos-Album hat extrem lange gedauert, wir waren lange nicht zufrieden, haben immer wieder neu gemischt, andere Leute hinzugezogen. Während so eine Platte entsteht, passiert viel in der Welt. Das geht an mir vorbei." Die Parole "Weitermachen" schimmert klar in jedem Ton von Saroos durch. Ein großartiges Album, das die Verschrobenheit des amerikanischen Indie-HipHops aus der Sicht des Minimal in die Welt der Bands umsetzt, dabei so behutsam mit jedem Sound umgeht, dass einen die Songs wie wohlig gewärmtes Wasser umspülen und die Klarheit und Eindeutigkeit nie verloren geht. "Ich entscheide erst spät, welche Skizze oder welche Idee ich welchem Projekt zuordne", sagt Florian Zimmer. "Saroos soll das verbinden, was ich sonst trenne." Was andere nie schaffen würden, treibt Saroos problemlos zur Perfektion. Sanft konkretes Federn auf allen Spuren, freundliches Geräusch, groß angelegte Bögen, die auch im Ausschnitt immer klar die Richtung weisen, und ein einzigartiges Gefühl, hier genau richtig zu sein... in der Welt von Saroos. Jedem Sound sein Siegertreppchen.

Thaddeus Herrmann, DE:BUG

Saroos [Alien Transistor|Hausmusik|Indigo]

19.12. ROTE SONNE München
13.02. LUMINAIRE London (UK)
14.02. OLYMPIC Nantes (F)
15.02. CONFORT MODERNE Poitiers (F)
16.02. LA ROUTE DU ROCK St. Malo (FR)
17.02. MAINS D´OEUVRES Paris (FR)
18.02. BOTANIQUE Brüssel (B)
19.02. III & 70 Hamburg
20.02. UT CONNEWITZ Leipzig
21.02. PALACE St. Gallen (CH)
23.02. CAFE CAIRO Würzburg tbc
24.02. CANNEL ZERO Ljubljana (SLO)

präsentiert von DE:BUG- Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte

www.myspace.com/saroos
www.alientransistor.de


22. Dezember 2006 [21'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


VIDEOSPECIAL
PLEIX [Frankreich]

LIVE
MAPACHE [Leipzig|Diaro]
WORLDS AB-ART [Leipzig|Fakecore|PNR]

DJS
RENTEK [Leipzig|Propellas]
ALEX DEE [Leipzig|Electric Eclectic]

VISUALS
INSKOPIA [Leipzig]

INFORMATION
Hinter MAPACHE steckt Jan Barich. Dieser dürfte jedem, der sich ein bisschen mit der Leipziger Musikszene beschäftigt, ein Begriff sein, er spielt bei DIARIO Schlagzeug. Als DJ hat MAPACHE, der den Spagat zwischen Indie-Disco und Techno-Club wie kaum ein anderer Plattendreher beherrscht, fast jede Tanzfläche der Stadt euphorisch gefüllt. So ranken sich um seine DJ-Sets so einige (nicht nur) Conne-Island-Legenden.

Für Electric-Eclectic wird MAPACHE nicht nur eine prall gefüllte Plattenkiste, sondern auch sein Powerbook mitbringen. Für diesen Abend werden wir in die Veranstaltungstonne der MB wechseln und dort fast alles umbauen. Die Veranstaltungstonne wird am 22.12 zum Electric-Eclectic- Club. Wir werden nicht nur gemütliche Sitzmöglichkeiten, sondern auch einen formidablen Dance-Floor. An den Plattenspielern bieten zudem Rentek (propellas) und Alex Dee (electric-eclectic) Musik für die Beine und den Kopf.

Optisch werden zum Einstieg in den Abend Videos des französischen Künstlerkollektivs PLEIX gezeigt, welches u.a. mit Basement Jaxx, Massive Attack, Kid606 oder Plaid zusammenarbeitete. Im Anschluss wird dann die Leipziger Medienkünstlerin INSKOPIA das visuelle Kommando übernehmen.

Ein großer Dank geht auch an die MORITZBASTEI, die es uns Monat für Monat ermöglicht für ELECTRIC-ECLECTIC-Lounge für freien Eintritt zu öffnen.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.pleix.net
www.myspace.com/mapachemusic
www.propellas.de
www.inskopia.de
www.fakecore.org


PLEIX

MAPACHE

WORLDS AB-ART

PROPELLAS
DiE KÜNSTLER
MAPACHE
Musik ist Musik und bleibt Musik. Das scheint das Motto des Leipziger Djs zu sein, der nichts mehr scheut als genrespezifisches Auflegen im Spartengefängnis der heutigen Clubculture. Plattenauflegen sieht er als das was es ist, nämlich mit einem guten Gefühl für Auswahl an musikalischen Konserven die Tanzfläche zu füllen und am kochen zu halten. Nicht mehr aber auch nicht weniger scheint somit sein Prinzip des rhythmischen Entertainment zu sein. Da wird sich keinem Style wegen verbogen und verschiedene Einflüsse und Vorlieben stehen gleich berechtigt nebeneinander, als würde es in der musikalischen Geschichte keine Unterschiede der Schaffenszeiten geben und erst recht keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Genres. Es dreht sich eine heterogene universale Discokugel über den Verschiedensten Sounds aus Disco, Techno, Soul, R&B, Funk, Pop, House, HipHop bis hin zu D&B, die allerdings als keine zusammenhangslose Mixtur ertönen, sondern einander ihren gemeinsamen Nenner in Sachen Melodie und Beats entdecken.

Floorrockin' Flavor + soulful Breaks and Beats = universal Sounds

mapachemusic music was my first love.... so i do: drums / djin / laptoping / shows / partys / bass / piano and singin in the rain

www.myspace.com/mapachemusic

PLEIX
PLEIX-Genevieve Gauckler und Eierköpfe mit Spiddelarmen

Auch wer ihren Namen nicht kennt, gesehen hat von Geneviève Gauckler bestimmt fast jeder schon etwas – wie z.B. das Video, das sie 1997 zusammen mit Olivier Kuntzel und Florence Deygas für das Lied “Sacré Français” von Dimitri from Paris gemacht hat. Nachdem sie 1991 das staatliche Diplom von Les Arts Décoratifs – der berühmten Pariser Hochschule für Graphik und Design – bekommen hatte, hat Geneviève an zahlreichen Projekten mitgewirkt, die meistens im unmittelbaren Zusammenhang mit Musik standen. Zwischen 1991 und 1996 hat sie mit dem Label von Laurent Garnier, F Communications, zusammengearbeitet und für verschiedenste Veröffentlichungen Coverartwork gestaltet. Die Kombination von Graphikdesign und Musik kam auf natürlichem Weg: Geneviève ist immer Musikfreak gewesen, und der Entwurf von Plattenhüllen ermöglichte ihr, ihre Arbeit über die Buchdruckkunst hinaus zu vertiefen. Ihre Lieblingsfont ist übrigens Helvetica und sie meint, sie könne Stunden damit verbringen, den perfekten Zwischenraum zwischen den Zeichen und den Zeilen zu finden, weshalb für sie die Rückseite einer Plattenhülle genauso wichtig sei wie das Rekto. Mit dem schon erwähnten Video zu “Sacré Français” hat sie “die Bilder, die sich bewegen” entdeckt und anschließend an der Entstehung von mehreren Kurzfilmen, weiteren Musikvideos und Werbungen, wie z.B. der Kampagne “Live Jazz “ von Yves Saint-Laurent, mitgewirkt. Als das StartUp-Abenteuer seinen Höhepunkt erreicht hatte, war die Elsässerin selbstverständlich auch dabei: Zwei Jahre lang hat sie für boo.com gearbeitet und zog für ein Jahr nach London – eine "chaotische Zeit", in der sie aber von Leuten, die sie als junge Künstlerin bewunderte, viel lernen konnte.

Als sie 2001 nach Paris zurückkam, war es mit dem Experiment und der Suche nach neuen kreativen Konzepten nicht vorbei: Mit sechs anderen Künstlern hat Geneviève das Kollektiv “Pleix” gegründet. Vor allem ihre Videoarbeiten wie für Basement Jaxx oder Plaid haben für Furore gesorgt. Bei Pleix gibt es keine festen Regeln, man arbeitet zusammen, wenn Lust und Tagesform es zulassen, und das meistens auch in kleineren Teams von zwei oder drei Leuten, die flexibel sind und sich je nach aktueller Inspiration der Mitglieder bilden. Nebenbei arbeitet Geneviève weiter als freie Grafikerin und 2003 wurde ihr erster Comic "L`Arbre généalogique" veröffentlicht. Ihre Fantasiefiguren driften zwischen Kobold und Roboter, deren gute Laune ist genauso ansteckend wie das Lachen ihrer Erfinderin. Den ganzen Band hat sie mit dem Programm Illustrator "gezeichnet". Sie selbst meint, sie könne nicht gut genug zeichnen, wurde aber dennoch nach Japan eingeladen, um dort mit anderen Leuten eine Wand zu bemalen. Außerdem lässt sie gerade ihre spindelarmigen Eierkopffiguren über eine Eastpack-Rucksack-Kollektion laufen. Graphikdesign ist für sie eine Kunst, deren Vielfalt keine Grenzen kennt. Nun möchte sich Geneviève mit 3D auseinander setzen und weiter im Videobereich arbeiten.

Magali Girault DEBUG 96

www.pleix.net

PROPELLAS
Selbstverständnis der Propellas, was wir wollen, was wir tun.

Propellas verstehen sich als Koordinatorinnen eines offenen Netzwerkes, was Frauen in der Musik unterstützt. Denn es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass female DJs gebucht werden und gleichberechtigt mit Männern auflegen, dass Frauen Schlagzeug spielen, Bands produzieren, und dass in Fanzines Musikerinnen, weibliche DJs und Produzentinnen überhaupt angesprochen werden.

Das soll anders werden! Propellas wollen mehr Selbstverständlichkeit für Frauen und Mädchen in der Musik! Konkret und sofort. Propellas wollen Aktivistinnen vernetzen und supporten und für Einsteigerinnen Wege ebnen. Wir wollen Energien freisetzen und Synergien schaffen.

Propellas wollen weibliche Vorbilder auf Bühnen und an den Plattentellern zeigen und der männlich besetzten Ikonografie der Musik starke weibliche Identifikations- und Orientierungsfiguren entgegenstellen. Propellas wollen, dass Frauen und Mädchen selbstbestimmt und ohne Legitimationsdruck auftreten, experimentieren und sich (musikalisch) entwickeln können. Dazu gehört für uns, dass wir Räume schaffen wollen, wo das möglich ist - ohne dass Klischees bedient werden müssen, ohne dass die Bilderwelt von MTV mit der Vermarktbarkeitsschablone wedelt und ohne dass tradierte Rollenvorstellungen Kreativität und die Lust aufs Musikmachen ausbremsen.

Propellas wollen zu den Sets von female DJs tanzen, Bassistinnen und Percussionistinnen zujubeln, Bookerinnen und andere Aktivistinnen kennenlernen, unterstützen und vernetzen. Dreht euch!

www.propellas.de
www.supergiro.de
www.mrspepstein.de

INSKOPIA
Ton, Bild, Licht und Raum – in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Leipziger Medienkünstlerin Inka Perl aka INSKOPIA mit ihren Videoarbeiten, die live mit Musikern, DJs, Tänzern oder als Installationen oder Clips zu erleben sind. Sie entwarf Videobühnenbilder für Konzerte der Bands DIE ART und UMAMI, in denen die Musiker als Projektionsflächen auf der Bühne zu Protagonisten im eigenen Clip werden, der bei jedem Konzert neu entsteht. Weitere Zusammenarbeiten gab es mit der SONIC WORD AND DANCE COMMUNITAS, ein Zusammenschluss Leipziger und Münchener Musiker und internationaler Tänzer sowie INSKOPIA als Licht- und Videokünstlerin. Es entstanden in intensiven Arbeitszeiträumen multimediale Präsentationen des Zusammenspiels der verschiedenen Künste zu einem vorgegebenen Thema. Das jüngste Projekt war eine mediale Videoreise auf der Bühne zur Musik der DOPPELGÄNGER (München).

INSKOPIA arbeitet dabei mit selbstgefilmten oder -animierten Videosamples auf DVD und VHS, einer Livekamera sowie einem Videomischpult. Dabei ist eine exakte Synchronität auf die Musik nicht möglich und es entsteht eine spezifische Eigendynamik der Bildspur, die ihre eigene Geschichte parallel zur Musik erzählt und dem Betrachter Assoziationsfreiräume lässt. Im Team mit Ronny Szillo aka ROTOBLITZ gestaltete INSKOPIA Videolounges beim Dok-Festival und bei der Eröffnung des Neuen Bildermuseums. 2005 veranstalteten sie gemeinsam das Festival AUDIOVISUALE im UT Connewitz, welches Ton- und Bildkünstlern eine Plattform außerhalb der Clubs bieten sollte.

www.inskopia.de

ALEXDEE | WORLDS AB-ART
Seit 1994 bewegt sich Alexander Dreyhaupt unter wechselnden Pseudonymem wie Worlds Ab-Art oder Alex Dee durch die weltweite Sub-, Club-, Lärm-, Kunstszene. Über 50 Veröffentlichungen oder Beitrage auf Vinyl, CD and Tape gibt es auf Tonträgern aus Deutschland, USA, Australien, Russland oder Österreich. Neben den eigenen Musik- und DJ-Projekten, gibt es seit 1995 das Label "Trash Tapes" und seit 1998 das Schallplattenlabel "Phantomnoise Records" welches 2004 kurz vor John Peels Tot, zum letzten "Label of the Month" in der John Peel Show auf BBC/ Radio 1 gekührt wurde. Andere Aktivitäten sind die Radiosendung "The Fakecore Show", die monatliche Veranstaltungsreihe "Electric Eclectic" (zusammen mit anderen Aktivisten, Michael Wallies aka Repeatbeat, Christian Pöck aka Electrigger). Zuletzt war der 27jährige als Kurator für das Festival "Machtmusik" des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) aktiv.

Alexander Dreyhaupt lebt, arbeitet zu viel und schläft zu wenig in Leipzig.

www.fakecore.org
www.myspace.com/100fakecore



24. November 2006 [21'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


VIDEOSPECIAL
MORRMUSIC_17 VIDEOS
[Videos von Lali Puna|Electric President|Isan|Ms.John Soda| Masha Qrella|Populous|Tied&Tickled Trio|Guitar|Go-Find]

DJS
RESOM [Leipzig|Propellas|Supergiro]
MRS.P [Leipzig|Propellas|Miss Pepsteins Welt]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

VISUALS
TBA

INFORMATION
Am 24.11. präsentieren wir Videos eines der wohl besten indie-electronica-Labels der Welt: MORRMUSIC. Das Label von Thomas Morr war in den letzten Jahren dabei, als das Powerbook zur neuen Gitarre wurde und die Gitarre zum neuen Powerbook. Hier wären u.a. Lali Puna, Electric President, Bernhard Fleischmann, Masha Qrella oder MS.John Soda aus der weltweiten MORRMUSIC-Familie zu nennen.

Im Anschluss werden sich dann an den Plattenteller RESOM, MRS.P und REPEATBEAT nicht nur die Kopfhörer-Klinken in die Hand geben. Beleuchtet wird, wie auch im Videospecial, den weiten Kosmos vorwiegend elektronischer Musik zwischen Club und Wohnzimmer, von Pop-Perle bis Elektrokleinzeug. Es liegt also bei Euch, ob die gemütliche Lounge-Runde in der stundenlangen Tanzsession endet. Genug Vinyl für alle Fälle sowie Kopf und Beine steckt garantiert in den Plattenkisten.

Live-Visuals der besonderen Güte sind natürlich auch in Planung. Leider können wir sie Euch noch nicht verkünden und da wir Euch nicht mit falschen Versprechungen ködern wollen, sagen wir hier einfach: Lasst Euch überraschen.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de
www.fakecore.org

www.morrmusic.com
www.propellas.de
www.supergiro.de
www.mrspepstein.de
www.bleep-hop.de
www.myspace.com/repeatbeat


MORR MUSIC

PROPELLAS

RESOM

MRS PEPSTEIN
DiE KÜNSTLER
MORR MUSIC
A MAP OF MORR MUSIC

Pop ist ein Geräusch. Pop sind Melodien. Und, ja, Pop ist ein Gefühl. Ein kleines, feines, riesengroßes Gefühl. Ein Gefühl, das in guten Fällen lange anhält. Bereits sechs Jahre sind es in einem ziemlich guten Fall. Sechs Jahre Tonträger aus Berlin, Prenzlauer Berg, Raumerstraße. Was aber vielleicht gar nicht so wichtig ist. Töne von musizierenden Menschen aus Weilheim, München und aus Wien, aus Antwerpen, Oakland und, ja, immer wieder auch aus Berlin. Melancholische Herbstmusik manchmal, euphorische Sonnenaufgänge in anderen Fällen. Eben noch zeitgenössische Kammermusik, dann schon wieder überschwengliche Popmomente. Störgeräusch, Folksong, abstrakter HipHop, Electronic Listening.

Thomas Morr hat diese Töne gefunden, aufgesammelt und zu immer neuen Hörern und Hörerinnen in immer neuen Ecken der Welt gebracht. Töne von seinem Label Morr Music, das mit den Jahren zu dem Referenzlabel für das Genre-Sammelbecken „Electronica“ geworden ist. Das dabei war als das Powerbook zur neuen Gitarre wurde und die Gitarre zum neuen Powerbook. Als sich der Sound den Song zurückeroberte und elektronische Musik von der Festplatte in den Probenraum kroch. Herausgekommen sind wunderbare halbdigitale Songwriteralben wie Lali Punas „Scary World Theory“ von 2001 oder gerade eben Masha Qrellas „Unsolved Remained“. Herausgekommen sind die entgrenzten Jazzlandschaften des Tied & Tickled Trio um die beiden Notwist-Brüder Markus und Micha Acher. Oder die kühnen Songflächen von Tarwater, der Band der Berliner Bernd Jestram und Ronald Lippok.

Angefangen hat alles 1999. Oder besser: weitergegangen. Denn Thomas Morr knüpfte mit seiner Labelgründung gleich an mehrere Erzählungen an: an der vom selbstverwalteten Indieland, einer Nischenökonomie, in der Freundschaft und Begeisterung die Leitwährungen sind. Und an einer sehr britischen Erzählung von einer Popwunderwelt voll von großen, emphatischen Gefühlen. Nicht ohne Grund hängt ein Morrisey-Poster über der Jukebox im Morr-Büro, hieß die erste Label-Compilation von 2000 ausgerechnet “Putting The Morr Back Into Morrissey“. Und die zweite zwei Jahre später “Blue Skied An’ Clear“; eine Hommage an die britische Shoegazer-Band Slowdive, deren schwebend-transparenter Gitarrenpop ja auch so etwas wie eine Blaupause für viele Elektronika-Künstler mit Indie-Herzen war. Und eben mit jener Indie-Sozialisation, die auch die meisten Morr-Music-Künstler eint. Morr Music leistet dies- wie jenseits der Töne Überzeugungsarbeit, veröffentlicht Herzensangelegenheiten.

Wollte man mit dem Finger die Wege von Morr Music auf einer Weltkarte verfolgen, so würden sich bald bestimmte Routen verfestigen. Gut ausgebaut, aber lange noch nicht ausgetrampelt ist der Pfad nach München/Weilheim, wo dann Lali Puna, M.S. John Soda und das Tied & Tickled Trio im Morr Mobil warten. Eine andere Route führt nach Belgien zu The Go Find und zu Styrofoam. In Wien trifft man Bernhard Fleischmann und sein Duo505. Weitere Wege führen nach Oakland/Kalifornien (man’sbestfriend), nach London/UK (isan), Kopenhagen (Thomas Knak aka opiate), gen Italien (populous), oder nach New York und Seattle (Andrew Kenny und Benjamin Gibbard).

Möglich wird dies durch ein permanentes Andocken an lokale Szenen, die jeweils für sich und bald miteinander an einer globalen Idee werkeln. Auch mal different in der klanglichen Ausformung, aber nahe beieinander in einer Haltung, zu der zum Beispiel ein gesundes Mißtrauen gegenüber all zu zuckrigen Versprechungen der Popökonomie gehört. Morr Music sucht nicht nach dem nächsten großen Ding. Man findet lieber großartige Dinge.

www.morrmusic.com

PROPELLAS
Selbstverständnis der Propellas, was wir wollen, was wir tun.

Propellas verstehen sich als Koordinatorinnen eines offenen Netzwerkes, was Frauen in der Musik unterstützt. Denn es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass female DJs gebucht werden und gleichberechtigt mit Männern auflegen, dass Frauen Schlagzeug spielen, Bands produzieren, und dass in Fanzines Musikerinnen, weibliche DJs und Produzentinnen überhaupt angesprochen werden.

Das soll anders werden! Propellas wollen mehr Selbstverständlichkeit für Frauen und Mädchen in der Musik! Konkret und sofort. Propellas wollen Aktivistinnen vernetzen und supporten und für Einsteigerinnen Wege ebnen. Wir wollen Energien freisetzen und Synergien schaffen.

Propellas wollen weibliche Vorbilder auf Bühnen und an den Plattentellern zeigen und der männlich besetzten Ikonografie der Musik starke weibliche Identifikations- und Orientierungsfiguren entgegenstellen. Propellas wollen, dass Frauen und Mädchen selbstbestimmt und ohne Legitimationsdruck auftreten, experimentieren und sich (musikalisch) entwickeln können. Dazu gehört für uns, dass wir Räume schaffen wollen, wo das möglich ist - ohne dass Klischees bedient werden müssen, ohne dass die Bilderwelt von MTV mit der Vermarktbarkeitsschablone wedelt und ohne dass tradierte Rollenvorstellungen Kreativität und die Lust aufs Musikmachen ausbremsen.

Propellas wollen zu den Sets von female DJs tanzen, Bassistinnen und Percussionistinnen zujubeln, Bookerinnen und andere Aktivistinnen kennenlernen, unterstützen und vernetzen. Dreht euch!

www.propellas.de
www.supergiro.de
www.mrspepstein.de

REPEATBEAT
Der Leipziger Michael Wallies macht seit mehr als sechs Jahren als REPEATBEAT die unterschiedlichsten Läden unsicher. Nachdem der Multistylist viele Jahre als DJ im Ilses Erika regelmäßig die Indiekidz zum stundenlangen Tanz trieb, wurde bald klar, dass dies nicht alles sein sollte. Heute gibt er gern einen ungewöhnlichen Takt vor (oder lässt ihn auch manchmal weg). Er spielt Platten verschiedenster Stile, die auf ungewöhnliche Art zusammenpassen: Von bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indierock, electro-pop, drum`n`bass bis zu frickel-techno. Oft intelligent und feingeistig, ab und an auch gerne dreckig und trocken. Zu ernst will sich REPEATBEAT dabei auch nicht nehmen, denn bei allen Ambitionen soll das Auflegen Spaß bringen.

Seit Oktober 2004 stellt er in seiner Radio-Blau-Sendung BLEEP-HOP diesen Multistyle auch im Radio vor. Musikjournalistische Stationen, bei denen er immer mal wieder gern vorbeischaut, sind de:bug sowie mephisto 97.6.

Zusammen mit den befreundeten Radio-Blau-Musikmagazinen FAKECORE-SHOW und ELECTRIGGER gründete der BLEEP-HOPer 2005 ELECTRIC-ECLECTIC. ON-Air bündeln sie nun die gemeinsamen Kompetenzen und stemmen alle vier Woche auf Radio-Blau ELECTRIC-ECLECTIC-Specials. OFF-Air bleiben die drei auch nicht untätig: In der monatlichen ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE bieten sie seit Dezember 2005 im kleinen, aber feinen Rahmen eklektisches DJing, Live Performences, selten gesehene Musikvideos sowie Live-Visuals.

www.bleep-hop.de
www.myspace.com/repeatbeat

27. OKTOBER 2006 [21'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


LIVE
BROCKDORFF KLANG LABOR [Leipzig|ZickZack]
BOB HUMID [Köln|Suburban Trash Industries]

VORFILM
HIGH TECH SOUL - THE CREATION OF TECHNO MUSIC

DJS
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]
SERGEJ KLANG [Leipzig|Brockdorff Klang Labor]

VISUALS
MFO [Leipzig|Ministerium für Optik]

INFORMATION
Der 27.Oktober bietet eine etwas andere Electric-Eclectic-Lounge. In Zusammenarbeit mit der Designers Open laden wir diesmal nicht nur zum eher entspannten eklektischen Listening sondern zum Konzertspaß und wilden Tanz. Eingeläutet wird der Abend durch den Dokumentationsfilm: High Tech Soul-The Creation Of Techno Music, der ein ganz persönliches Bild der Entwicklungsgeschichte des frühen Techno zeigt. Nachdem der Film beim diesjährigen Sonar-Festival seine Europa- Premiere feierte ist dies die erste Chance ihn in Leipzig auf großer Leinwand zu sehen.

Im Anschluss wird mit Bob Humid einer der wichtigsten Protagonist der Kölner Elektronikszene eines seiner seltenen Live-Sets bieten. Dabei wird er insbesondere sein neues Album "Second Wind Phenomenon" vorstellen, welches kürzlich auf dem Dresdner Label Suburban Trash Industries erscheinen ist. Über die Headliner Brockdorff Klang Labor brauchen wir wohl keine weiteren Worte verlieren. Euch erwartet eine große Show. Danach bitten Repeatbeat vom Electric-Eclectic-DJ-Team und zusammen mit Brockdorffs Sergej Klang (BKL) zum grenzenlosen Tanzspaß. Untermalt wird alles durch Live-Visuals von MFO.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.brockdorff.com
www.myspace.com/bobhumid
www.myspace.com/repeatbeat
www.mifop.de

www.hightechsoul.com

FLYER

BROCKDORFF KLANG LABOR

BROCKDORFF KLANG LABOR

BOB HUMID
BOB HUMID
DiE KÜNSTLER
HIGH TECH SOUL - THE CREATION OF TECHNO MUSIC
featuring Derrick May, Juan Atkins & Kevin Saunderson
Regie: Gary Bredow

HIGH TECH SOUL verschreibt sich als erster Film den frühen Ursprüngen des Techno und dem Kulturgeschehen in seiner Geburtsstätte Detroit. Der Film sucht Antworten auf Fragen der Entstehung und schrittweisen Evolution dieser Musikrichtung und demonstriert die bizarren wie wundervollen Effekte, die sie schon auf die ersten Pioniere hatte. So verspricht High Tech Soul ein Vergnügen für all diejenigen zu werden, denen dieses Genre Inspiration verleiht und vor allem für diejenigen, die sich schon mal haben treiben lassen zum Sound der frühen Schaffensphase, auch ob der zahlreichen Interviews mit einigen der wohl bekanntesten Aushängeschilder dieser Kunstform.

Von den Aufständen 1967 bis hin zur Underground Szene der späten 80er Jahre lädt High Tech Soul sein Publikum ein auf eine Reise rund um den Globus und zurück in eine der faszinierendsten Städte der Welt. Künstler erklären, warum Techno mit seinen treibenden Beats, den aggressiven Tönen und den nachhallenden Bass-Linien von keiner anderen Stadt hätte kommen können außer Detroit. Denn ganz im Zeichen seiner Herkunft, so ist auch Techno benachteiligt und emotional, versteht es jedoch weiterhin überall auf der Welt neue Trends zu setzen.

Regisseur Gary Bredow erkundet in einem spektakulären Blick hinter die Kulissen die Beziehungen und persönlichen Kämpfe der Begründer dieses weltweiten Phänomens. Angefangen mit Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunderson, denen wohl die Schöpfung zuzurechnen ist, lässt Bredow auch andere zu Wort kommen wie Richie Hawtin, Jeff Mills, Carl Craig, Eddie Fowlkes sowie eine Menge andere Innovatoren, die nicht aufhören der Musik neue Ebenen abzugewinnen.

HIGH TECH SOUL hatte seine Europa-Premiere beim Sonar-Festival im Juni 2006, die Leipzig Premiere am 27.10. in der Moritzbastei.

www.hightechsoul.com

BROCKDORFF KLANG LABOR
Die Leipziger Progressive Pop Pioniere: "Wer, wenn nicht wir? Herzlich willkommen im Post-Neoismus!" Und jeder schreit, auf welcher Seite wirst du stehen?

Das Brockdorff Klang Labor ist das Ur-Ei der Leipziger Elektro-Pop- Szene. Die drei Kulturschaffenden Nadja von Brockdorff (voc, git, synth), Sergej Klang (voc, synth, computer) und Ekki Eqq (keys, voc) haben ihre Hausaufgaben gemacht und wohnen in einem Land mit Molly Luft, Faust, Bert Papenfuß und Frau Damaschke (CDU). Vom Ambient Punk kommend hatte das Tüfteln im Wohnzimmerstudio immer zentrale Bedeutung. So entwickelten die Klanglaboranten einen unwiderstehlichen Sound, irgendwo zwischen Depeche Mode, The Smiths, Sean Paul und Roni Size. Bei allem Experiment findet das Klang Labor jedoch wie von allein immer wieder zur Struktur des Liedes zurück. Nach einigen personellen Veränderungen, zahllosen Auftritten (auf illegalen Underground-Parties genauso wie auf Festivals) und der Veröffentlichung diverser Tapes und CDs im Eigenverlag soll im Frühjahr 2007 endlich die erste offizielle Schallplatte beim Hamburger Label ZickZack erscheinen.

John Peel: "The resurrection of German avant pop!"

SPEX: "Der Trick besteht darin, dass jede ihrer Gesten und jeder Akzent von der Negation der alten Welt und dem Griff nach einer neuen zeugen... deshalb kann jeder ihrer Songs so klingen, als sei er das Größte, was einem jemals zu Ohren gekommen ist."

Rolling Stone: "Die Desperados des Cut-Off Controllers, die Hasardeure des Analogsynthesizers."

Intro: "Nietzsche-Pogo."

www.brockdorff.com

BOB HUMID
Der Kölner Musiker Robert Feuchtl, ist schon lange kein Unbekannter mehr, auch wenn er nur sporadisch Platten veröffentlicht. Bekannt ist er unter anderem als Technikjournalist für Keyboards und Groove, als Masteringexperte und Labelbetreiber (Bored Beyond Belief). Die letzten 13 Jahren haben Ihm Kollaborationen mit Carla Subito (Fetisch Park), Holger Czukay (Can Daniel Myer (Haujobb) und Mathias Schaffhäuser beschert. Seine aktuelle Platte SECOND WIND PHENOMENON auf dem Dresdner Elektronik Label vom umtriebigen Stefan Senf aka Noize Creator ist eine perfekte Mischung aus aktuellen Electronika Einflüssen à la Warp, Certificate 18 oder Planet Mµ - gut durchwürzt mit der Schwere von 70er / 80er Jahren Psychedelikkrachern und Konzeptalben.

www.myspace.com/bobhumid

REPEATBEAT
Der Leipziger Michael Wallies macht seit mehr als sechs Jahren als REPEATBEAT die unterschiedlichsten Läden unsicher. Nachdem der Multistylist viele Jahre als DJ im Ilses Erika regelmäßig die Indiekidz zum stundenlangen Tanz trieb, wurde bald klar, dass dies nicht alles sein sollte. Heute gibt er gern einen ungewöhnlichen Takt vor (oder lässt ihn auch manchmal weg). Er spielt Platten verschiedenster Stile, die auf ungewöhnliche Art zusammenpassen: Von bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indierock, electro-pop, drum`n`bass bis zu frickel-techno. Oft intelligent und feingeistig, ab und an auch gerne dreckig und trocken. Zu ernst will sich REPEATBEAT dabei auch nicht nehmen, denn bei allen Ambitionen soll das Auflegen Spaß bringen.

Seit Oktober 2004 stellt er in seiner Radio-Blau-Sendung BLEEP-HOP diesen Multistyle auch im Radio vor. Musikjournalistische Stationen, bei denen er immer mal wieder gern vorbeischaut, sind de:bug sowie mephisto 97.6.

Zusammen mit den befreundeten Radio-Blau-Musikmagazinen FAKECORE-SHOW und ELECTRIGGER gründete der BLEEP-HOPer 2005 ELECTRIC-ECLECTIC. ON-Air bündeln sie nun die gemeinsamen Kompetenzen und stemmen alle vier Woche auf Radio-Blau ELECTRIC-ECLECTIC-Specials. OFF-Air bleiben die drei auch nicht untätig: In der monatlichen ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE bieten sie seit Dezember 2005 im kleinen, aber feinen Rahmen eklektisches DJing, Live Performences, selten gesehene Musikvideos sowie Live-Visuals.

www.myspace.com/repeatbeat

MFO
Leipziger Videokünstler, der seit 2001 an seiner eigenen Version von Live-Visuals arbeitet, unterstütz durch seine eigene Software und die Inspiration wechselnder Musiker und DJs. Ob animiert oder gefilmt, ob kalkulierte Zufallereignisse oder streng synchron zur Musik, Marcel Weber mischt aus seinem Ausgangsmaterial, seine eigene Interpretation der Dinge. Es geht und neue Perspektiven! Im Kopf und an der Leinwand!

www.mifop.de

15. SEPTEMBER 2006 [20'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


LIVE|VJ
SERHAT KÖKSAL AKA 2/5 BZ [Istanbul]

DJS
OG TRONIC [Leipzig|Nasdia Recordings]
Joda [Emden]

VIDEOSCREENING
PLAID BOB JAROC [Warp Records]

INFORMATION
Willkommen,

am Freitag 15.September wagen die Electric Eclectic Macher nicht nur abermals ein Blick über den Tellerrand, sondern gleich bis nach Instanbul. Schon im April zeigten Gäste aus der Slovakei, dass experimentelle elektronische Musik nicht nur in West-Europa gedeiht. Serhat Köksal wird zeigen das vieles sogar in anderen Kulturkreisen funktioniert, ohne die eigenen kulturellen Wurzeln zu verleugnen, diese werden wie vielerorts Ausgangspunkt für immer neue Klangabenteuer. Dies fand auch John Peel als er Serhat Köksal 2004 zu einer der begehrten Peel Sessions einlud und damit erstmal diesen türkischen Künstler einer breiteren Öffentlichkeit vorstellte.

Die würdige lokale Unterstützung kommt von OG Tronic und Joda vom Leipziger Label Nasdia Recordings, die genau wissen wie arabischer Hip-Hop, Drum n Bass und Oriental Dub zueinander finden.

Für die audiovisuelle Einstimmung sorgt im September die aktuelle DVD "Greedy Baby" der englischen Elektronika Vorreiter Plaid vom Londoner Label Warp Records. Die Visuals der DVD, stammen vom VJ Bob Jaroc, welcher auch mit Plaid auf Europa Tour (u.a. in Leipzig) zu sehen war.

www.myspace.com/2serhat5bz
www.myspace.com/gozelrecords
www.nasdia.de
www.moritzbastei.de

SERHAT KÖKSAL AKA 2/5 BZ

SERHAT KÖKSAL AKA 2/5 BZ

NASDIA RECORDINGS
DiE KÜNSTLER
SERHAT KÖKSAL AKA 2/5 BZ
Serhat Köksals 1986 in Istanbul gegründetes Projekt 2/5 BZ ist eine anarchische Multimedia-Maschine mit einem unüberschaubaren Output an Tapes und Videos, billigen Photocopy-Zines und selbstgebrannten CDs. Als live-performender Künstler mixt Köksal raue Elektronika mit Istanbuls Straßenlärm-Kulisse und Ghetto-Blaster-verzerrtem Orient-Pop: Türkische Fremd- und Selbstabbildung im Breakbeat-Hechsler! Und auch auf der Leinwand flickerts: In Analogie zum Sound dekonstruiert Köksal neben seiner Arbeit an Sampler und Elektronik zusätzlich türkische Filme der 70er Jahre: Cut-Up-Kunst für Auge und Ohr.

2/5 BZ MILITANT ORIENTAL:
PEEL SESSION II [gözel|GZL002]

Schwer verdaulicher Arab-Stress, es trommelt wie verrückt und ständig liegt die Aufforderung zum Gegenschlag in der Luft, die verzerrt und ungerecht behandelt im Dunst des nächsten Cuts keine Sekunde Zeit zur rechtzeitigen Antizipation zuläßt. Atem stockt, wilde Loops, kaputte Rhythmen rufen zum Marsch und Samples, die jegliche Annäherung an das Fremde verhöhnen, wirken zum Anspucken nah. Serhat Köksal aus Istanbul sollte endlich eine DVD veröffentlichen. Seine zweite EP bricht natürlich alle Schranken (und beamt sich in nahezu unnötig anmutende Dancefloortauglichkeit), doch es wird wirklich Zeit, dass die Welt beginnt, seinen Video-Collagen die nötige Beachtung entgegenzubringen. Wie die Musik bricht auch in seinen Filmen vieles in- und auseinander, um zuvor nie gewesene Referenzen auszuteilen und einen völlig neuen Blick auf die orientalische Welt und ihren absonderlichen Trash zu eröffnen. (ed, de-bug)

2/5 BZ PEEL SESSION [gözel|01]

Keine Frage, den definitiven Anwärter auf die beeindruckendste EP 2003 liefert Serhat Köksal aus Istanbul. Vier Tracks treiben unabdinglich nach vorne und erinnern dabei stark an den ein oder anderen Muslimgauze-Track. Was 2/5 BZ aber unterscheidet, ist der Charme einer unbekannten Trashness und das offensichtliche Fehlen jeglicher politischen Referenz. Die ist vielleicht aber doch in den Titeln versteckt (Etnik Market, Etnik Paranoia) oder erklärt sich aus den unglaublichen Cut-Up Filmen, die live gezeigt werden. Ob die überaus geile Website weiter Aufschluß geben kann, muss jeder für sich selbst entscheiden, ebenso, ob er oder sie sich dem nie locker werdenden und immer fremden Orient-Samples entgegenstellen möchte. Denn die peitschen wild wie Tentakel um sich und zeigen sich selbst im Trab von nahezu niederschmetternder Intensität.(ed, de-bug)

www.myspace.com/2serhat5bz
www.myspace.com/gozelrecords

OG TRONIC
myztical dubwise - oriental dubstep - nu
style ragga
home: Leipzig, germany

INFORMATION

OG Tronic started in 1995 with ragga jungle and drum&bass. today he selects a stunning mix of drum&bass subscience, raggacore, jungle and breakcore. thiz iz da original gangzta rave selecta for all killasoundbwoyz, crimebrothaz and original rudebwoyz and gyallz playing for the future.

FAVOURITES

1 bomb the bass - into the dragon lp
   rhythm king records 1988
2 vango noir - red tunnel [russ gabriel rmx]
   fifth freedom 1996
3 lemon d - i can´t stop
   v recordings 1996
4 todd terry - yeah buddy [royal house]
   champion records 1988

NASDIA RECORDINGS

The roots of Nasdia Recordings are located at the East-German town of Freiberg. In 1995 we organised our first partys at the famous 'Train Control'. Based on the dream of having a label and releasing records we started releasing tapes in 1998, mixed by ourselves, without focussing on only one style of music. Over the years and through countless sessions and parties we have developed our own style, influenced by our common neighbourhood. Although the crew is now spread out, we are still working continuously. Styles range from minimal electronica over downtempo, rap, reggae, dub and electro to drum&bass and breakcore ... Still, the musical basis are wicked drums and the bass!

www.nasdia.de

11. AUGUST 2006 [20'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


LIVE
ESCAPE NOW! [Dresden|Bohnerwachs]
NOIZE CREATOR [Dresden|Bohnerwachs]
ENZYM [Dresden|Bohnerwachs]

VIDEOSCREENING
SONIG RECORDS Video Special

DJS
ALEXDEE [Leipzig|PNR|Fakecore|Electric Eclectic]

VISUALS
DS-X.ORG [Dresden]

INFORMATION
Am Freitag 11. August, präsentieren die Electric Eclectic Macher, wieder eine Möglichkeit wie Elektronische Musik durch visuelle Unterstützung eines VJs, sich nicht auf die Erotik eines Laptops beschränken muss.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

suburbantrash.c8.com
www.myspace.com/noizecreator
www.myspace.com/enzymmusic
www.ds-x.org
www.sonig.com
www.myspace.com/100fakecore


PLAKAT
DiE KÜNSTLER
ESCAPE NOW!
Die Debüt Platte *St.Anorak* des Dresdners Künstler Jörg Kreutzer ist im Mai 2006 auf Bohnerwachs Tonträger erschienen, darauf versucht er nicht weniger als das mittlerweile unter !SelbsternanntenExperten! totgesagtem Genre Elektronika mit Individueller Ästhetik statt mit Klangklisches weiterzuentwickeln. Am 11.August ist er zum ersten Mal in Leipzig zu erleben.

suburbantrash.c8.com

NOIZE CREATOR
Stefan Senf aka Noize Creator gehört mittlerweile zu den wichtigsten Vertretern der harten experimentellen elektronischen Musik weltweit, seine Platten (seit 1994) auf allen wichtigen Labeln der Szene, finden sich in den Plattenkoffern von Tokio bis Leipzig, seine Live-Shows sorgen für tanzende Beine bei der Partyfraktion und offene Münder bei !SelbsternanntenExperten! Mit seinen Labelverbund Suburban Trash Industries, zu dem auch Bohnerwachs Tonträger gehört, sorgt er seit 1998 für Nachschub auf den Plattentellern und CD Playern. Am 11.August ist er nicht das erste Mal in Leipzig.

www.myspace.com/noizecreator

ENZYM
Hinter Enzym verbirgt sich der Dresdner Kay Pischang, Mitbegründer von Bohnerwachs Tonträgern. In einem Internetforum konnte man über seine Musik lesen *stufenloser Übergang zwischen Klassik und Krach*, nachhören kann das der geneigte Hörer auf Platten mit Klangvollen Namen wie *Fleischgericht* oder *Die Maus mit der Grashalmfloete*. In Leipzig war Enzym u. a. schon Gast beim für seine Exquisite Künstlerauswahl bekannten *Elektronischen Sonntag* oder am 11.August in der Moritzbastei.

www.myspace.com/enzymmusic

DS-X.ORG
Das Videokunst / Visuals Projekt DS-X.org versteht sich als Teil einer neuen *gelebten elektronischen Bewusstseinskultur*. Die drei Dresdner Matthias Härtig, Daniel Mühne und Thomas Dumke sind die analogen Elemente, welche die *dynamischen Verknüpfungen von Musik und Bild steuern*. Die Ergebnisse präsentieren sie regelmäßig im Festspielhaus Hellerau in Dresden oder in Clubs und Galerien in Bulgarien, England, Frankreich, Polen oder in der Schweiz. Es ist nunmehr an der Zeit, das Leipzig an der Reihe ist - am 11.August ist es soweit.

www.ds-x.org

SONIG RECORDS
Sonig existiert seit 1997 als kleines wohl sortiertes Kölner Plattenlabel im Hinterzimmer des legendären A-Musik Plattengeschäfts. Als Label der beide Herren von *Mouse on Mars* bekannt, zieht die organisatorischen Stippen der umtriebige Frank Dommert, der auch das Büro bewacht wenn Andi Toma und Jan Werner im Studio oder auf Tour sind. Die frage nach dem Sonig-Klang sollte man lieber nicht stellen, denn es gibt keinen verbindlichen Sonig-Sound, noch nicht einmal eine Festlegung auf Elektronik, auf jeden Fall gibt ein auch einige wenige Sonig Musikvideos und eine Auswahl wird am 11.August in der Moritzbastei zu sehen sein.

www.sonig.com

ALEXDEE
Seit 1994 bewegt sich Alexander Dreyhaupt unter wechselnden Pseudonymem wie Worlds Ab-Art oder Alex Dee durch die weltweite Sub-, Club-, Lärm-, Kunstszene. Über 50 Veröffentlichungen oder Beitrage auf Vinyl, CD and Tape gibt es auf Tonträgern aus Deutschland, USA, Australien, Russland oder Österreich. Neben den eigenen Musik- und DJ-Projekten, gibt es seit 1995 das Label "Trash Tapes" und seit 1998 das Schallplattenlabel "Phantomnoise Records" welches 2004 kurz vor John Peels Tot, zum letzten "Label of the Month" in der John Peel Show auf BBC/ Radio 1 gekührt wurde. Andere Aktivitäten sind die Radiosendung "The Fakecore Show", die monatliche Veranstaltungsreihe "Electric Eclectic" (zusammen mit anderen Aktivisten, Michael Wallies aka Repeatbeat, Christian Pöck aka Electrigger). Zuletzt war der 27jährige als Kurator für das Festival "Machtmusik" des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) aktiv.

Alexander Dreyhaupt lebt, arbeitet zu viel und schläft zu wenig in Leipzig.

www.myspace.com/100fakecore

21. JULI 2006 [21'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


VIDEOSPECIAL
OBSERVING SYSTEMS
[a concertfilm|TIED&TICKLED TRIO|Morr Music]

DJS
OG TRONIC [Leipzig|Nasdia Recordings]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

VISUALS
MFO [Leipzig|Ministerium für Optik]

INFORMATION
Electric-Eclectic bietet im Juli wieder eine spannende Fusion aus Videospecial und anschließendem DJ-und VJ-ing.

Das Videospecial widmet sich dem TIED&TICKLED TRIO. "OBSERVING SYSTEMS" heißt der Konzertfilm des Klangkollektivs um Mitglieder von THE NOTWIST und MS JOHN SODA. Gefilmt, arrangiert, verfremdet und verdeutlicht von Jörg Adolph und Anton Kaun.

Im Anschluss werden sich OG TRONIC und REPEATBEAT Platten auflegen. OG TRONIC ist der Macher des Labels NASDIA, das immer wieder vielseitige Releases in allen Formaten aufweist. Am 21.07. wird er ein dubstep-urban-bass-set auflegen. Unterstützt wird er von REPEATBEAT aus der ELECTRIC-ECLECTIC-CREW.

Die Visuals kommen heute Nacht von MFO. Marcel Weber überrascht immer wieder durch neue visuelle Konzepte. Nach der Wide-Screen-Performance zur PopUp darf man gespannt sein, was MFO in der Electric-Eclectic- Lounge aus seinem LAPTOP zaubert.

Die Veranstaltungsreihe ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE legt ein besonderes Augenmerk auf die Vorstellung eklektischer Musikvideos und -filme in Verbindung mit der Präsentation eklektischer Musik. Wir holen die spannenden Musikvideos und -filme, die im kläglich dahin darbenden Musikfernsehen leider kaum gezeigt werden, in den Club - freundlich unterstützt vom Magazin für Popkultur SPEX.

Ein großer Dank geht auch an die MORITZBASTEI, die es uns Monat für Monat ermöglicht die ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE für freien Eintritt zu öffnen.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.morrmusic.com
www.tiedandtickledtrio.com
www.nasdia.de

www.myspace.com/repeatbeat
www.mifop.de

PLAKAT

TIED&TICKLED TRIO

NASDIA RECORDINGS

BLEEP HOP
DiE KÜNSTLER
TIED&TICKLED TRIO
OBSERVING SYSTEMS
CONCERTFILM|MORRMUSIC.COM

Ein Konzertfilm. Das Tied & Tickled Trio an einem Freitag im April. Im Fokus verschiedener Kameras, tragbare und fest installierte, scharf auflösende und grobkörnig verschlüsselnde. Ein Konzertfilm auch als Metapher für die Arbeitsweise eines fließenden, strudelnden Klangkollektivs. Der Jazz, die Electronic, die Intuition, der Zufall, das Echo, das Zitat – alles, was die Musik und die Mentalität des Tied & Tickled Trio ausmacht, findet sich auch in diesen Bildern wieder, gefilmt, arrangiert, verfremdet und verdeutlicht von Jörg Adolph und Anton Kaun. Letzterer, ein langjähriger Freund und Weggefährte der Band, realisierte bereits Clips für The Notwist oder Ms. John Soda. Auch er zuhause im Dreieck Weilheim, Landberg, München, genauso wie Caspar Brandner, Andreas Gerth sowie Markus und Micha Acher, jene vier Musiker, die am Anfang des Tied&Tickled Trio standen.

Die bewegten Bilder vom Jazz sind längst kanonisiert. Warme Farben, langsame Bilderfolgen, der Bühnenscheinwerfer, in dessen Schein das Saxophon leuchtet. Blue Note und Blue Mood. Wohlfühlbilder. Und dann die Bewunderung der Kamera, wenn einer mit seinem Solo beginnt.

All das fehlt auf „Observing Systems“, das sich den Titel nicht ohne Grund vom bis dato letzten, komplexesten und auch komplettesten Studioalbum des Tied & Tickled Trios leiht. Oder es leuchtet nur kurz auf, um bald von subtilen Verfremdungstechniken eingeholt zu werden. Tatsächlich meint man manchmal auf die Monitore der Überwachungskameras zu schauen, die ja schon im Titel „Observing Systems“ angelegt sind.

In anderen Momenten mäandern digitale Handkameras scheinbar zufällig durch die Publikumsreihen und produzieren Momentaufnahmen von genauso intuitiver Gestalt, wie sich auch die Band immer wieder von aufblitzenden Ideen leiten und treiben lässt. Konzert wie Film, Ton- und Bildspur, zelebrieren den Moment, nicht das Monumentale. 60 Minuten in der Biografie einer Band. Und trotzdem sind Verweise nah und gewollt: zur impressionistischen Bildsprache der frühen Jazzfilme, zur psychedelischen Schwerelosigkeit eines SunRa, zu den digitalen Experimentierbildern der Gegenwart. Die Musik des Tied & Tickled Trio war immer ein Dialog mit den gespeicherten Klängen der Musikgeschichte. Und so macht es letztlich beides: Lust und Sinn, sich via „Observing Systems“ ein Bild von dieser Band zu machen.

live in der registratur: the long tomorrow, a.r.c., tamaghis, 34e, motorik, radio sun 4, yolanda, freak machine,

www.tiedandtickledtrio.com
www.morrmusic.com

OG TRONIC
myztical dubwise - oriental dubstep - nu
style ragga
home: Leipzig, germany

INFORMATION

OG Tronic started in 1995 with ragga jungle and drum&bass. today he selects a stunning mix of drum&bass subscience, raggacore, jungle and breakcore. thiz iz da original gangzta rave selecta for all killasoundbwoyz, crimebrothaz and original rudebwoyz and gyallz playing for the future.

FAVOURITES

1 bomb the bass - into the dragon lp
   rhythm king records 1988
2 vango noir - red tunnel [russ gabriel rmx]
   fifth freedom 1996
3 lemon d - i can´t stop
   v recordings 1996
4 todd terry - yeah buddy [royal house]
   champion records 1988

NASDIA RECORDINGS

The roots of Nasdia Recordings are located at the East-German town of Freiberg. In 1995 we organised our first partys at the famous 'Train Control'. Based on the dream of having a label and releasing records we started releasing tapes in 1998, mixed by ourselves, without focussing on only one style of music. Over the years and through countless sessions and parties we have developed our own style, influenced by our common neighbourhood. Although the crew is now spread out, we are still working continuously. Styles range from minimal electronica over downtempo, rap, reggae, dub and electro to drum&bass and breakcore ... Still, the musical basis are wicked drums and the bass!

www.nasdia.de

REPEATBEAT
Der Leipziger Michael Wallies macht seit mehr als sechs Jahren als REPEATBEAT die unterschiedlichsten Läden unsicher. Nachdem der Multistylist viele Jahre als DJ im Ilses Erika regelmäßig die Indiekidz zum stundenlangen Tanz trieb, wurde bald klar, dass dies nicht alles sein sollte. Heute gibt er gern einen ungewöhnlichen Takt vor (oder lässt ihn auch manchmal weg). Er spielt Platten verschiedenster Stile, die auf ungewöhnliche Art zusammenpassen: Von bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indierock, electro-pop, drum`n`bass bis zu frickel-techno. Oft intelligent und feingeistig, ab und an auch gerne dreckig und trocken. Zu ernst will sich REPEATBEAT dabei auch nicht nehmen, denn bei allen Ambitionen soll das Auflegen Spaß bringen.

Seit Oktober 2004 stellt er in seiner Radio-Blau-Sendung BLEEP-HOP diesen Multistyle auch im Radio vor. Musikjournalistische Stationen, bei denen er immer mal wieder gern vorbeischaut, sind de:bug sowie mephisto 97.6.

Zusammen mit den befreundeten Radio-Blau-Musikmagazinen FAKECORE-SHOW und ELECTRIGGER gründete der BLEEP-HOPer 2005 ELECTRIC-ECLECTIC. ON-Air bündeln sie nun die gemeinsamen Kompetenzen und stemmen alle vier Woche auf Radio-Blau ELECTRIC-ECLECTIC-Specials. OFF-Air bleiben die drei auch nicht untätig: In der monatlichen ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE bieten sie seit Dezember 2005 im kleinen, aber feinen Rahmen eklektisches DJing, Live Performences, selten gesehene Musikvideos sowie Live-Visuals.

www.myspace.com/repeatbeat

12. JULI 2006 [22'00'']
_ILSES ERIKA_
[Bernhard-Göring-Str. 152 | 04277 Leipzig]


DJS
RENTEK [Leipzig|Propellas]
DE PORPOISE [Leipzig|Ravin' mums]
ALEX DEE [Leipzig|Electric Eclectic|Fakecore Show|PNR]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

INFORMATION
PROPELLAS+ELECTRIC-ECLECTIC-Benefizparty für RADIO BLAU (oder der ultimative Mittwochs-Rave:) Wir funken gegen den Einheitsbrei in der Radiolandschaft. Damit endlich alle mitbekommen, was sie verpassen, wenn das Heimgerät ausbleibt und damit Radio Blau noch ewig senden kann, rocken am Mittwoch den 12. Juli Rentek und da porpoise für die Propellas und das Electric-Eclectic-DJ-Team den Ilses Erika-Keller. Zu hören gibt es eine frische Mischung unterschiedlichster Styles und Grooves von intelligent verfrickelt bis direkt und dreckig. Von Vier-Viertel bis Dub-Step.

www.electric-eclectic.de
www.ilses-erika.de

www.propellas.de


FLYER
DiE KÜNSTLER
PROPELLAS
Selbstverständnis der Propellas, was wir wollen, was wir tun.

Propellas verstehen sich als Koordinatorinnen eines offenen Netzwerkes, was Frauen in der Musik unterstützt. Denn es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass female DJs gebucht werden und gleichberechtigt mit Männern auflegen, dass Frauen Schlagzeug spielen, Bands produzieren, und dass in Fanzines Musikerinnen, weibliche DJs und Produzentinnen überhaupt angesprochen werden.

Das soll anders werden! Propellas wollen mehr Selbstverständlichkeit für Frauen und Mädchen in der Musik! Konkret und sofort. Propellas wollen Aktivistinnen vernetzen und supporten und für Einsteigerinnen Wege ebnen. Wir wollen Energien freisetzen und Synergien schaffen.

Propellas wollen weibliche Vorbilder auf Bühnen und an den Plattentellern zeigen und der männlich besetzten Ikonografie der Musik starke weibliche Identifikations- und Orientierungsfiguren entgegenstellen. Propellas wollen, dass Frauen und Mädchen selbstbestimmt und ohne Legitimationsdruck auftreten, experimentieren und sich (musikalisch) entwickeln können. Dazu gehört für uns, dass wir Räume schaffen wollen, wo das möglich ist - ohne dass Klischees bedient werden müssen, ohne dass die Bilderwelt von MTV mit der Vermarktbarkeitsschablone wedelt und ohne dass tradierte Rollenvorstellungen Kreativität und die Lust aufs Musikmachen ausbremsen.

Propellas wollen zu den Sets von female DJs tanzen, Bassistinnen und Percussionistinnen zujubeln, Bookerinnen und andere Aktivistinnen kennenlernen, unterstützen und vernetzen.

Folgendes passiert bereits: In regelmässigen Sendungen auf Radio Blau stellen wir Musikerinnen und DJas vor, diese Sendung bietet ausserdem die Möglichkeit, Schwierigkeiten und Chancen von Frauen im Musikbusiness zu diskutieren und andere Musikerinnen und Veranstaltungen zu supporten.

Wir organisieren Veranstaltungen, bei denen vorallem Frauen auf der Bühne und an den Plattentellern stehen, um zu zeigen, dass es eine Menge Musikerinnen und DJas gibt, die die Bude rocken, um dem weiblichen Publikum Inspiration und Motivation zu geben, selbst aktiv zu werden, und um Signale zu setzen für die Selbstverständlichkeit von Frauen in der Musik.

Propellas können Ansprechpartnerinnen sein bei Fragen, Kontakte herstellen und Initiativen unterstützen, aber Propellas werden es alleine nicht schaffen, das unausgeglichene Geschlechterverhältnis in der Musik zu beseitigen. Jede und jeder ist darum aufgefordert mitzumachen, bestehende Strukturen zu hinterfragen, zu beeinflussen, zu verändern und aktiv zu werden!

Klar ist jedoch auch, dass Propellas im Endeffekt gegen sich selbst arbeiten: Wenn es dazu kommt, dass ausgeglichene Verhältnisse eintreten, nichtmehr wochenlang nur männliche Akteure auf den Bühnen und an den Decks stehen, dann hat sich die Legitimation für ein Musikerinnen-Netzwerk erübrigt. Bis dahin ist noch eine Menge zu tun. Dreht euch!

www.propellas.de

ELECTRIC ECLECTIC
Electric-Eclectic (EE) ist die gemeinsame Redaktion der Sendungen Bleep Hop, Electrigger und Fakecore-Show. Künftig werden wir alle vier Wochen von 18-19 Uhr gemeinsame Projekte wie z. B. längere Interviews, Label-Specials, Konzertmitschnitte, Studiogäste, Jubiläen präsentieren. Gerade diese Special-Themen sprengen das Format unserer "normalen" Musikmagazinsendungen, welche sich auf eine breitgefächerte Vorstellung neuester Veröffentlichungen und kurzer Interviews konzentrieren. Da uns beides wichtig ist und wir gern was zusammen machen, haben wir uns eine gemeinsame Sendung ausgedacht. Bei den Electric-Eclectic-Specials nehmen wir uns mindestens 60 Minuten Zeit für jedes Thema.

Seid also gespannt auf aufregende eklektische Musik und Hintergründe bei ganz besonderen Electric-Eclectic-Radio-Specials, bspw:

Juni 06:
Dial Rec (u.a. Interviews mit Lawrence/Sten und Efdemin)

Mai 06:
Hefty Records (Labelspecial inkl. Interviews mit Eliot Lipp und John Hughes)

April 06:
Die Goldenen Zitronen (Konzertmitschnitt & Interview)

März 06:
Ad Noiseam (Label-Special inkl mit Nicolas Chevreux und Mothboy)

Februar 06:
Maximo Park (Interview)

Dezember 05:
Tocotronic (Konzertmitschnitt & Interview)

November 05:
Tigerbeat6+Kid606-Special (inkl. Interview Kid606)

Oktober 05:
Suburban-Trash-Labelspecial (Interview: Noizecrator)
CockRockDisco+Sonig (2x Labelspecial inkl. Interviews: Jason Forrest + Frank Dommert)

Da interessante eklektische Musik nicht nur ins Radio gehört, sondern auch in den Clubs präsentiert werden sollte, haben wir die "ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE" initiiert, die es einmal im Monat in der Moritzbastei gibt. Hierbei wenden wir uns insbesondere auch Themen zu, welche wir uns im Radio schwer vorstellen können: aufregende Musikvideos & Visuals, natürlich in Verbindung mit eklektischer Musik.

Samstags aller vier Wochen von 18-19 Uhr

www.electric-eclectic.de

18. MAI 2006 [20'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


CONCERTS [Ratstonne]
LIVE
JASON FORREST aka
DONNA SUMMER [Berlin|Sonig|CockRockDisco]
ASSDROIDS [New York|CockRockDisco]

DJS
DJANE INYAN [global noise movement]
[breakcore|rhythmic noize|drum'n'noize]

LOUNGE [Innenhof]
VORFILM
SONIG RECORDS VIDEO SPECIAL

LIVE
WINTERSTRAND [Wien|Berlin|Lee Music]

DJS
ALEXDEE [Leipzig|PNR|Fakecore|Electric Eclectic]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

INFORMATION
Letzter Akt vor der WM-Pause – JASON FORREST das erste mal LIVE in Leipzig!

Der umtriebige Wahl-Berliner, Musiker, Kurator, Label- und Radiomacher, begeisterte 2005 mit seiner zweiten Platte auf Sonig Records. Am 18.05. meldet er sich nach vierwöchiger Amerika-Tour zurück in Europa. JASON FORREST bietet eine Mixtur aus Discopunk und Breakcore-Funk. Mit dabei seine neueste Entdeckung für CockRockDisco, die ASSDROIDS aus New York City, ein Duo welches kein Genre unschuldig und kein Auge trocken – lässt. Die TAZ schreibt: Kaum auszuhalten gute Motherfucker, Hässlich, zynisch und chaotisch in Reinform.

Open Air präsentiert sich die Electric-Eclectic-Lounge diesmal im Innenhof. Nach Anbruch der Nacht zeigen wir seltene gesehene sowie unveröffentlichte Videos vom Kölner Label SONIG (Mouse on Mars, Jason Forrest, Schlammpeitziger). Livemusik aus dem Laptop kommt von WINTERSTRAND aus Wien.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.sonig.com
www.cockrockdisco.com
www.winterstrand.net
www.halo7andinyan.com
www.globalnoisemovement.net
www.myspace.com/100fakecore
www.myspace.com/repeatbeat


JASON FORREST

JASON FORREST

JASON FORREST

ASSDROIDS
DiE KÜNSTLER
JASON FORREST | DONNA SUMMER
SHAMELESSLY EXCITING

Im Jahre 2001 beschloss Jason Forrest Musiker zu werden. Ein Jahr später erschien sein Debutalbum “To All Methods Which Calculate Power” auf dem japanischen label Omeko. Dann kam “This Needs To Be Your Style” auf dem exzentrischen UK label Irritant. Spätestens seit diesem Release ist klar, dass der Forrestsche Style deutlich heraussticht aus der Masse der Laptopmusik seiner Zeit.

Ein Durchbruch gelang Jason Forrest schliesslich 2004 mit seiner ersten Veröffentlichung für sonig, “The Unrelenting Songs Of The 1979 Post Disco Crash”. Die internationale Presse kam aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus ob dieser irrwitzigen Achterbahnfahrt durch 70er Jahre Disco und Stadion-Rock. Seien es Spin, Rolling Stone, Wire oder XLR8R – auf dieses Album konnte man sich einigen. Sehr bemerkenswert, denn dieser Highspeed-Disco-Breakcore war und ist alles andere als ein kleinster gemeinsamer Nenner. Zum krönenden Abschluss wurde das Video zum Album (directed by Jon Watts) im Res-Magazine zum Clip des Jahres gekürt und der Regisseur durfte sich über einen Vertrag über drei Clips für Fatboy Slim freuen.

Man muß sich unweigerlich die Frage stellen, ob Forrest mit seinem nun vorliegenden “Shamelessly Exciting” einen draufsetzen kann. Und bereits nach wenigen Takten wird klar – er kann, und wie! Noch dichter regnen die Kaskaden von Versatzstücken aus Prog-, Hard-, Soft-, Punk-, ja sogar Bluesrock. Noch schneller splittern die Sounds und Samples, von denen jeder und jedes einzelne um die Aufmerksamkeit des Zuhörers buhlt. Forrest fackelt ein Feuerwerk an Ideen und Referenzen ab und setzt dabei enorme Energie frei. Und schliesslich kommt, sehr schön und absolut entwaffnend: Ein Popsong! Sicher, vieles auf “Shamelessly Exciting” ist melodiöser und musikalischer als auf den Alben davor. Aber mit dem Stück „Nightclothes And Headphones“, feat. die wunderbare Laura Cantrell am Gesang, stellt Jason Forrest unter Beweis, wie vielseitig und unberechenbar er wirklich ist.

“Shamelessly Exciting” hat durchaus noch mehr Überraschungen auf Lager, etwa Gastauftritte von David Grubbs am Piano oder der norwegischen Künstlerin Maja Ratkje am Gesang. Es ist erstaunlich, wie dieser Longplayer im Gedächtnis bleibt. Und das bei solch konzeptioneller CutUp-Ästhetik wie etwa auf dem Stück “My 36 Favorite Punk Songs”, der nämlich genau das hält, was er verspricht: 36 Punk Songs, zusammengeschnitten auf 2:20 Min.

Jason Forrest schämt sich nicht seines Fantums. Als Steinbruch dienen ihm solche Musiken, die man vor nicht allzu langer Zeit sicherlich als „bad taste“ bezeichnet hätte. In diesen Jagdgründen wildert Forrest mit Kenntnis, ziemlicher Unverfrorenheit und grosser Hingabe. Aber auch mit Ernsthaftigkeit und einem feinen Sinn für Deepness. “Shamelessly Exciting” ist nicht weniger als eine knappe Dreiviertelstunde Euphorie.

www.sonig.com
www.cockrockdisco.com

THE ASSDROIDS
FOR THE FIRST TIME

to be released on cockrockdisco.com in spring 2006

The assdroids exist as Pisces Motherfucker on guitar/vox and Big Daddy Mugglestone on drums/vox. Together they burn the bridge between breakcore and ecstatic jazz, spilling the gap that divides the boredoms from tigerbeat666. This first release demonstrates the power of bad computer intellect mixed with too much beer and lack of sex. Mix in some jarbled world music samples and Richard Pryor, and the result is something that DRAG Magazine hailed as: “Lightning Bolt teamed up with an army of computerized insects for an after-school beating of the Blood Bros.” Featured on WFMU’s Aug. 1oth Heavy Airplay List, “For the First Time” is a barrage of broken beats and childish antics that only two lunatics like Pisces Motherfucker and Big Daddy Mugglestone could mastermind.

Pisces Motherfucker, a butcher by trade (seriously), has been involved in the Denver noise scene since 1997. He has participated in such projects as American Cancer, G.I JESUS, Adam and Eve, and Heathers Kills Models Raw. He also has three solo releases available through VALIS Records.

Big Daddy Mugglestone, hailing from Anorvalestian, Colorado, had not received notice until several people started to deride his work on the internet. He responded by releasing seven more albums none of which are available to the public. His reuniting with Pisces Motherfucker shows his contrition for what he’s done, and he will never do that again. He has amnesia, and four albums available through VALIS Records.

www.cockrockdisco.com

SONIG
sonig is an independent record label based in cologne, germany. it has existed since 1997.

tugging at the borders between digital (dsp) & analogue technology, electro-acoustic experimentation and improvisation, promoting dissent and differentiation is what sonig is all about. it aims at conceptual and organizational stratagems which can provide both a creative outlet and an accessible forum for discussion, a space in which new terms for music can be located.

the artists at sonig play to their own standards, complexities, dynamics and non-linearities. there are countless musical styles and schools, there is a heavy tradition in music: all waiting to be deciphered and reconstructed by our collective efforts. sonig stands for an extended reconsideration of what pop music has always promised but never fulfilled: individuality and nonconformity, abstract machines against trivial images.

sonig releases albums, 7"s, 12"s, cd and vinyl and supports live performances from international artists such as: ae, aelters, c- schulz, dü, fan club orchestra, f.x.randomiz, hajsch, lithops, microstoria, mouse on mars, niobe, schlammpeitziger, scratch pet land, vert, wevie de crepon and workshop.

sonig shares office space with the a-musik record shop, mailorder , distributor and label; the suppose audio philosophy label; and normal indie records mailorder. sonig records are globally distributed through a number of partners whose addresses can be found below. records from sonig artists and related projects can also be ordered through the online mailorder catalogue.

www.sonig.com

ALEXDEE
Seit 1994 bewegt sich Alexander Dreyhaupt unter wechselnden Pseudonymem wie Worlds Ab-Art oder Alex Dee durch die weltweite Sub-, Club-, Lärm-, Kunstszene. Über 50 Veröffentlichungen oder Beitrage auf Vinyl, CD and Tape gibt es auf Tonträgern aus Deutschland, USA, Australien, Russland oder Österreich. Neben den eigenen Musik- und DJ-Projekten, gibt es seit 1995 das Label "Trash Tapes" und seit 1998 das Schallplattenlabel "Phantomnoise Records" welches 2004 kurz vor John Peels Tot, zum letzten "Label of the Month" in der John Peel Show auf BBC/ Radio 1 gekührt wurde. Andere Aktivitäten sind die Radiosendung "The Fakecore Show", die monatliche Veranstaltungsreihe "Electric Eclectic" (zusammen mit anderen Aktivisten, Michael Wallies aka Repeatbeat, Christian Pöck aka Electrigger). Zuletzt war der 27jährige als Kurator für das Festival "Machtmusik" des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) aktiv.

Alexander Dreyhaupt lebt, arbeitet zu viel und schläft zu wenig in Leipzig.

www.myspace.com/100fakecore


REPEATBEAT
Der Leipziger Michael Wallies macht seit mehr als sechs Jahren als REPEATBEAT die unterschiedlichsten Läden unsicher. Nachdem der Multistylist viele Jahre als DJ im Ilses Erika regelmäßig die Indiekidz zum stundenlangen Tanz trieb, wurde bald klar, dass dies nicht alles sein sollte. Heute gibt er gern einen ungewöhnlichen Takt vor (oder lässt ihn auch manchmal weg). Er spielt Platten verschiedenster Stile, die auf ungewöhnliche Art zusammenpassen: Von bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indierock, electro-pop, drum`n`bass bis zu frickel-techno. Oft intelligent und feingeistig, ab und an auch gerne dreckig und trocken. Zu ernst will sich REPEATBEAT dabei auch nicht nehmen, denn bei allen Ambitionen soll das Auflegen Spaß bringen.

www.myspace.com/repeatbeat

14. APRIL 2006 [21'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


VIDEO SPECIAL
AD NOISEAM [Jason Forrest|Mothboy|Andrey Kiritchenko]

LIVE PERFORMANCE
RBNX [Bratislava|Slowakai]
URBANFAILURE [Bratislava|Slowakai]
JAMKA [London|Bratislava]
WALDRAND [Zürich|Schweiz]

DJS
ELECTRIGGER [Berlin|Electrigger]
ALEX DEE [Leipzig|PNR|Fakecore]

INFORMATION
"RBNX, URBANFAILURE kenn ich nicht." So wird es sicher vielen gehen. Jedoch darf das keinesfalls so bleiben, daher werden diese beiden Elektronischen Live-Acts aus der slowakischen Hauptstadt am Karfreitag in der Electric Eclectic Lounge ein beachtenswertes "Sitzkonzert" spielen.

Tobias Potocny und Michal Lichy alias RBNX und URBANFAILURE sind nicht zum ersten Mal in Leipzig. Beide haben schon vor einigen Jahren ihre Mischung aus schrägen Sounds und abstrakten Rhythmus Gebilden bis hin zu meditativen Loop Schichten in Leipzigs Untergrund dargeboten. Auch fand das Debut-Release von URBANFAILURE (auf dem Züricher Label "Gürteltiertapes") schon 1997 seinen Weg in Ohren der Electric-Eclectic-Macher.

Trotzdem hat es elektronische Musik aus Osteuropa immer noch schwer in Deutschland und Westeuropa. In den Heimatländern sieht es leider nicht besser aus, da die Struktur aus Clubs und Labels meist noch kaum entwickelt ist. Oft sind endlose West-Europa Tourneen der einzige Weg überhaupt auf Hörer zu stoßen. Intensiv wurde diese Problematik zuletzt u.a. in zwei Artikeln über die osteuropäische Elektronik-Szene im "Wire Magazin" (UK) und im "Groovesmag" (USA) beleuchtet. Wer bei Musik aus Osteuropa nicht NUR auf "Weltmusik" hofft, der sollte sich diesen Termin dick vormerken und sich von diesen unermüdlich tourenden Musikern mit Ihren tollkühnen Kisten (teilweise selbstgebaut) überzeugen lassen.

Unser Videospezial kommt diesmal von "Ad Noiseam." Das DJ-Programm des Abends wird Christian Poeck alias DJ Electrigger aus Berlin neben Alex Dee mehr als angemessen gestalten.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.urbsounds.sk/
www.adnoiseam.net
www.myspace.com/100fakecore
www.electrigger.de


URBANFAILURE

RBNX

JAMKA
DiE KÜNSTLER
RBNX
RBNX [Tobias Potocny //plug&don'tthink-core//analogue, mostly selfmade, devices] Modern, liberated, contemporary, of a broad spectrum, intelligent, obscure, experimental, unique, quality, original, extraordinary & These are words that most often characterize electronic music production. With rbnx things are different.

URBANFAILURE
URBANFAILURE [Michal Lichy //lo-fi rythms & structures // 2 synthesizers, drum machine] "My synthesis of feelings endeavors to transform rooted images. Therealization of this concept is also a way to use sound as opinion. Your TV digital pudding raisins as an analog paradox deforming reality? Try not to think about what the past will be like!"

JAMKA
Jamka is Monika Šubrtová and Daniel Kordík. Jamka sees its creative purpose in sound and structure experiments based on improvising with several digital devices. Jamka is the outcome of close relation between Monika and Daniel. No less is it the outcome of friendship among the members of Urbsounds Collective (for that reason see also http://urbsounds.sk). Jamka has roots in D.I.Y. punk, free tekkno and electronic club scene and in the project of Exurbia.

URBSOUNDS COLLECTIVE
URBSOUNDS COLLECTIVE (The mutant electronic offspring of Bratislava, Slovakia's punk scene) played their first concert in November 2001 at the Academy of Fine Arts and Design in Bratislava. From that time on they have been performing at various galleries, clubs, squats and festivals [Digitopia / Slovakia, Multiplace / Slovakia, Next / Slovakia, Alternativa / Czech Republic, Electric Rain / Ireland, Resistance Festival / Great Britain, RX-TX/Slovenia, Grim Electronicitt_/France] in Slovakia as well as abroad [Austria, Germany, Slovenia, Czech Republic, Switzerland, Italy, France, Great Britain andIreland].

www.urbsounds.sk

AD NOISEAM
Das Label des in Berlin lebenden Franzosens Nicolas Chevreux hat sich in nur fünf Jahren von einem Untergrund-Industrial-Noise-Kleinstlabel zu einem weltweit anerkanntem Label für alle Arten experimenteller Elektronik entwickelt. Betrachtet man das aktuelle Label-Programm kann man Ad Noiseam locker in einem Atemzug mit Labels wie Planet-Mu oder Tigerbeat6 nennen. Die Jubiläums-Nummer 60 wird eine dreifach Box, die auf zwei CDs mit exklusiven Tracks u.a. von Larvae, Dälek, Mothboy, Bong-Ra, The Panacea die ganze Bandbreite des Berliner Labels von Ambient, Electronica, Noise, Drum&Bass oder auch future HipHop bietet. Neben brandneue, Material für die Ohren bietet die Box auch so einiges für die Augen. Als besonderes Highlight gibt eine DVD mit bislang nicht erhältlichen Videos Label-Acts und Freunden wie Jason Forrest, Andrey Kiritchenko oder auch 2nd Gen. Da die Compilation "Ad Noiseam 2001-2006" am 21 April erscheint, freuen wir uns sehr, ausgewählte Videos bereits eine Woche zuvor präsentieren zu dürfen.

www.adnoiseam.net

ALEXDEE
Seit 1994 bewegt sich Alexander Dreyhaupt unter wechselnden Pseudonymem wie Worlds Ab-Art oder Alex Dee durch die weltweite Sub-, Club-, Lärm-, Kunstszene. Über 50 Veröffentlichungen oder Beitrage auf Vinyl, CD and Tape gibt es auf Tonträgern aus Deutschland, USA, Australien, Russland oder Österreich. Neben den eigenen Musik- und DJ-Projekten, gibt es seit 1995 das Label "Trash Tapes" und seit 1998 das Schallplattenlabel "Phantomnoise Records" welches 2004 kurz vor John Peels Tot, zum letzten "Label of the Month" in der John Peel Show auf BBC/ Radio 1 gekührt wurde. Andere Aktivitäten sind die Radiosendung "The Fakecore Show", die monatliche Veranstaltungsreihe "Electric Eclectic" (zusammen mit anderen Aktivisten, Michael Wallies aka Repeatbeat, Christian Pöck aka Electrigger). Zuletzt war der 27jährige als Kurator für das Festival "Machtmusik" des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) aktiv.

Alexander Dreyhaupt lebt, arbeitet zu viel und schläft zu wenig in Leipzig.

www.myspace.com/100fakecore


ELECTRIGGER
Der "Electrigger" ist der Dritte im Electric-Eclectic-Bunde (sowie "stiller" Begleiter und Unterstützer der Crew für die Electric- Eclectic-Lounge). Er tritt seit Jahren mit seiner gleichnamigen Radiosendung auf Radio Blau für den guten Geschmack in musikalischen Grenzbereichen an. Außerdem zeichnet er sich mitverantwortlich für die Veranstaltungsreihe "Disco Hospital".

www.electrigger.de

10. MÄRZ 2006 [20'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


VORFILM
AGF3 + SUE.C MINI MOVIES

DJS
MAK [Zürich|PNR|Fakecore]
ALEXDEE [Postdam|Leipzig|PNR|Fakecore]

VISUALS
ROTOBLITZ [Leipzig|audiovisuaLE]

INFORMATION
Leipziger Videokünstler beschäftigen die Augen und wechselnde DJs aus ganz Deutschland geben einen ruhigen, seltsamen Takt vor (oder lassen ihn auch mal weg), die Gemäuer der Moritzbastei laden zum Verweilen ein. Die Gastgeber Michael Wallies (Bleep-Hop) und Alexander Dreyhaupt (Fakecore Show) führen durch das Programm und stehen abwechselnd, den Dj-Gästen, hinter den Plattenspieler zur Seite. In der März Lounge, gibt es das erste mal ein Dj Gast aus dem Ausland. Die Ex-Leipzigerin DJane Mary-Anne Kockel aka MAK lebt mittlerweile in Zürich.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.minimoviemovement.com
www.mak-world.ch
www.myspace.com/100fakecore
www.rotoblitz.net/rotoblitz.htm


FLYER
DiE KÜNSTLER
AGF3 + SUE.C MINI MOVIES
[DVD|ASPHODEL|MDM]

Antje Greye-Fuchs (agf) und Sue Costabile kennen sich schon lange, zum einen durch die Releases von agf auf Orthlorng Musork, dem von Sue gemeinsam mit Kit Clayton betriebenen Label, zum anderen über gemeinsame musikalische Projekte, die die beiden auf so ziemlich jedes anvisierte Festival für elektronische Musik in den letzten Jahren brachte. "Mini Movies" verbindet das musikalische und filmische Interesse des Duos. Während der ausufernden gemeinsamen Performance-Reisen fotografierte Sue sehr viel und verarbeitete diese Bilder anschließend in Animationen. Die melancholisch-getragenen Sounds, die agf dazu produzierte, transportieren sehr viel von dem, was man wohl Reiseerinnerungen nennen könnte. Erinnerungen, die durch die DVD/CD (wobei sich auf der CD lediglich die Tonspur der DVD findet) aus dem Gedächtnis eines Pärchens in unser kollektives überführt wurden. Eine schöne Geste. Eine kleine Warnung sei aber noch ausgesprochen, denn da Reisen nicht immer nur harmonisch zugeht, kann die Rezeption hier und da schon mal sehr viel Aufmerksamkeit erfordern, aber das sollten einem die beiden auch wert sein.

review: intro

www.minimoviemovement.com

MARY-ANNE KOCKEL | MAK
Mary-Anne Kockel aka MAK ist Discjockey seit 2003, der "fast" logische Schritt nach 5 Jahren Webmaster und Designerin beim Leipziger Breakcore-label Phantomnoise Records. Im Gegensatz zu den eher verstörenden Produktionen bei Phantomnoise, bringt die mittlerweile in Zürich lebende Programmiererin/Designerin, die entspannenden Versionen progressiver Elektronikklängen auf die Plattenteller.

Die 25jährige hat in Leipzig fast jedes öffentliche DJ-Pult zurechtgerückt und dabei nicht nur alleine das Publikum verzückt. Regelmäßig hat sie basisdemokratische Plattenauswahl mit den Djs Rentek, Repeatbeat, OG Tronic und Alex Dee bewiesen.

In den Jahren 2004/2005 war MAK zudem, zusammen mit Alex Dee, an der Radiosendung "Fakecore Show" auf Radio Blau beteiligt. Den Sound of MAK gibt es auf zwei Mixtapes auf dem Leipziger Label Nasdia zu hören.

www.mak-world.ch

ALEXDEE
Seit 1994 bewegt sich Alexander Dreyhaupt unter wechselnden Pseudonymem wie Worlds Ab-Art oder Alex Dee durch die weltweite Sub-, Club-, Lärm-, Kunstszene. Über 50 Veröffentlichungen oder Beitrage auf Vinyl, CD and Tape gibt es auf Tonträgern aus Deutschland, USA, Australien, Russland oder Österreich. Neben den eigenen Musik- und DJ-Projekten, gibt es seit 1995 das Label "Trash Tapes" und seit 1998 das Schallplattenlabel "Phantomnoise Records" welches 2004 kurz vor John Peels Tot, zum letzten "Label of the Month" in der John Peel Show auf BBC/ Radio 1 gekührt wurde. Andere Aktivitäten sind die Radiosendung "The Fakecore Show", die monatliche Veranstaltungsreihe "Electric Eclectic" (zusammen mit anderen Aktivisten, Michael Wallies aka Repeatbeat, Christian Pöck aka Electrigger). Zuletzt war der 27jährige als Kurator für das Festival "Machtmusik" des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) aktiv.

Alexander Dreyhaupt lebt, arbeitet zu viel und schläft zu wenig in Leipzig.

www.myspace.com/100fakecore


ROTOBLITZ
www.rotoblitz.net/rotoblitz.htm

17. FEBRUAR 2006 [20'00'']
_MORITZBASTEI_
[Universitätsstraße 9 | 04109 Leipzig | Tel. 0341.702590]


VORFILM
Musikvideo-Präsentation [mit Unterstützung der SPEX]

DJS
MAPACHE [Leipzig|Velocitysounds|Diario]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

VISUALS
MFO [Leipzig|Ministerium für Optik]

INFORMATION
Nach den beiden Pilotveranstaltung im Dezember und Januar, bei denen die Leipziger Videokunst-Gruppen MFO und SOPA und die DJs ALEX DEE und REPEATBEAT die Reiseroute vorgaben, startet die Electric Eclectic Lounge am 17.Februar in die Regelmässigkeit. Leipziger Videokünstler beschäftigen die Augen und wechselnde DJs aus ganz Deutschland geben einen ruhigen, seltsamen Takt vor (oder lassen ihn auch mal weg), die Gemäuer der Moritzbastei laden zum Verweilen ein. Als besonderes Highlight soll ab Februar die Unterstützung des SPEX-Magazins nicht vergessen werden. So kommen pünktlich ab 21:00 u.a. aktuelle Musikvideos und Kurzfilme, der vierteljährig erscheinenden Spex-DVD, zu Ihren seltenen Aufführungen.

www.electric-eclectic.de
www.moritzbastei.de

www.myspace.com/mapachemusic
www.myspace.com/repeatbeat
www.mifop.de


FLYER
DiE KÜNSTLER
MAPACHE
www.myspace.com/mapachemusic

REPEATBEAT
Der Leipziger Michael Wallies macht seit mehr als sechs Jahren als REPEATBEAT die unterschiedlichsten Läden unsicher. Nachdem der Multistylist viele Jahre als DJ im Ilses Erika regelmäßig die Indiekidz zum stundenlangen Tanz trieb, wurde bald klar, dass dies nicht alles sein sollte. Heute gibt er gern einen ungewöhnlichen Takt vor (oder lässt ihn auch manchmal weg). Er spielt Platten verschiedenster Stile, die auf ungewöhnliche Art zusammenpassen: Von bleep-hop, shake-core, electronica, lofi, indierock, electro-pop, drum`n`bass bis zu frickel-techno. Oft intelligent und feingeistig, ab und an auch gerne dreckig und trocken. Zu ernst will sich REPEATBEAT dabei auch nicht nehmen, denn bei allen Ambitionen soll das Auflegen Spaß bringen.

Seit Oktober 2004 stellt er in seiner Radio-Blau-Sendung BLEEP-HOP diesen Multistyle auch im Radio vor. Musikjournalistische Stationen, bei denen er immer mal wieder gern vorbeischaut, sind de:bug sowie mephisto 97.6.

Zusammen mit den befreundeten Radio-Blau-Musikmagazinen FAKECORE-SHOW und ELECTRIGGER gründete der BLEEP-HOPer 2005 ELECTRIC-ECLECTIC. ON-Air bündeln sie nun die gemeinsamen Kompetenzen und stemmen alle vier Woche auf Radio-Blau ELECTRIC-ECLECTIC-Specials. OFF-Air bleiben die drei auch nicht untätig: In der monatlichen ELECTRIC-ECLECTIC-LOUNGE bieten sie seit Dezember 2005 im kleinen, aber feinen Rahmen eklektisches DJing, Live Performences, selten gesehene Musikvideos sowie Live-Visuals.

www.myspace.com/repeatbeat

MFO
Leipziger Videokünstler, der seit 2001 an seiner eigenen Version von Live-Visuals arbeitet, unterstütz durch seine eigene Software und die Inspiration wechselnder Musiker und DJs. Ob animiert oder gefilmt, ob kalkulierte Zufallereignisse oder streng synchron zur Musik, Marcel Weber mischt aus seinem Ausgangsmaterial, seine eigene Interpretation der Dinge. Es geht und neue Perspektiven! Im Kopf und an der Leinwand!

www.mifop.de

09. JULI 2005 [22'00'']
_ILSES ERIKA_
[Bernhard-Göring-Str. 152 | 04277 Leipzig]


DJS
AVANTI DILETANTI [Leipzig|Winner Pop-Up DJ Liga]
MAK [Leipzig|PNR|Fakecore]
ALEXDEE [Leipzig|PNR|Fakecore|Electric Eclectic]
ELECTRIGGER [Berlin|Electrigger]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

INFORMATION
Wir funken gegen den Einheitsbrei in der Radiolandschaft. Damit endlich alle mitbekommen, was sie verpassen, wenn das Heimgerät ausbleibt und damit Radio Blau noch ewig senden kann, rockt am Samstag, den 9. Juli das Electric-Eclectic-DJ-Team den Ilses Erika-Keller. Vier Musik-Junkies bieten eine frische Mischung unterschiedlichster Styles und Grooves von intelligent verfrickelt bis direkt und dreckig.

Electric-Eclectic ist ein Zusammenschluss der elektronischen Musikmagazine auf Radio Blau: Electrigger, Bleep-Hop und der Fakecore-Show Als Special-Guest für die Nacht wurde das "Avanti Diletanti" Dj Team eingeladen, die Gewinner der Pop-Up Dj Liga 2005.

www.electric-eclectic.de
www.ilses-erika.de

www.avanti-diletanti.de
DiE KÜNSTLER
AVANTI DILETANTI
Als dilettantisch kann man diese zwei Herren nicht wirklich bezeichnen. Musik zwischen Subtilität und Hijacking, und dabei die Meute vorzüglichst zu entertainen. Dabei kann ziemlich viel passieren, Pop, Leftfield und Acid, auf Umwegen über Breaks und Dubstep. Um an dieser Stelle nicht alle Eskapaden des Avanti Diletanti DJ-Teams zu offenbaren oder Überraschungen vorweg zu nehmen, sei gesagt: Erlebt sie live im Club eures Vertrauens!

www.avanti-diletanti.de

27. MAI 2005 [20'00'']
_BLICKWINKEL_
[Harkortstraße 21 | 04109 Leipzig]


FILM
RUBBER JOHNNY [Chris Cunnigham|WARP]
NACHBARSCHAFT [Mary-Anne Kockel|HGKZ Bewerbung]
SHATTERED SOCIETY [Mimaku Spldat & MFO]

DJS
ALEXDEE [Leipzig|PNR|Fakecore|Electric Eclectic]
ELECTRIGGER [Berlin|Electrigger]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

VISUALS
MFO [Leipzig|Ministerium für Optik]

INFORMATION
Chris Cunningham hat Videos für Björk, Aphex Twin und Portishead gedreht.Sein neuestes Werk ist der Kurzfilm: Rubber Johnny, die düstere Geschichte des kleinen Mutanten Johnny.

In Kooperation mit WARPFILMS, dem DVD-Sublabel von WARPRECORDS aus London zeigt ELECTRIC ECLECTIC Leipzig-exklusiv am Freitag, 27. Mai im Blickwinkel "Rubber Johnny."

Die Musik zum Film steuerte übrigens kein Geringerer als Aphex Twin bei.

www.electric-eclectic.de

www.rubberjohnny.tv
www.mak-world.ch
www.mifop.de


FLYER

WARP
DiE KÜNSTLER
CHRIS CUNNINGHAM SHORT FILM "RUBBER JOHNNY"
'Rubber Johnny', the new short film by Chris Cunningham, is released by Warp Films on 23rd May 2005. - Johnny is a hyperactive, shape-shifting mutant child, kept locked away in a basement. With only his feverish imagination and his terrified dog for company, he finds ways to amuse himself in the dark.

Rubber Johnny is the latest creation from the UK’s most imaginative filmmaker. Featuring music by legendary electronic composer, Aphex Twin, this nightmarish and hallucinatory experimental short film is accompanied by 40 pages of drawings and photographs - Cunningham’s first published book of original artwork.

CHRIS CUNNINGHAM BIOGRAPHY

Chris Cunningham, one of the most influential filmmakers of the last decade, has been at the forefront of innovation and an inspiration for technological boundary-breaking world wide.

Cunningham first forged his relationship with Warp Records in 1995 with his debut promo “Second Bad Vibel” for Autechre, and since has directed a score of mind-bending videos for the likes of Squarepusher, Bjork, Madonna, Portishead and most memorably, Aphex Twin.

The creepily hilarious “Come to Daddy” (1997) and bootilicious “Windowlicker” (1999) Aphex videos have both been showered with accolades, but deemed too darkside for daytime MTV. However, his delicate hand on Bjork’s “All is Full of Love” (1999) sensual, milky robot promo won him the best breakthrough video MTV award and a Grammy nomination, as well as 4 silvers and the first ever Gold Award for a music video at the D&AD Awards.

Cunningham’s film making successes followed on from an accomplished career in feature films. He learnt his craft as an FX sculptor, designer and engineer on numerous feature films, which included working for David Fincher, Clive Barker and Stanley Kubrick.

In 2000, Cunningham created a video art installation “flex” for the Royal Academy of Art’s Apocalypse exhibition. His next two short films with Warp Films, “Rubber Johnny” and “Spectral Musicians” are scheduled for release on DVD in 2005. With much anticipation from his legion of fans, Cunningham is finally turning his attention to feature films and is currently developing a feature length script with Warp Films.

INTERVIEW WITH CHRIS CUNNINGHAM

This film originally started as a promo for the Afx. 247 v7 track on Aphex Twin’s album druqks. How did the idea for the promo change from its original incarnation to the form we see it in now?

It started out as a 30 second TV commercial for Druqks. I listened to the track a lot and got carried away. I suggested to Steve Beckett that I should expand it into a full video and that I could knock it out in a few weeks, as it was just shot on a DV camera and it featured me and not much else. I ended up getting heavily into animation experimentation and started to learn After FX and other bits of software and before I knew it a year had passed and it seemed less and less relevant as a music video. Then I went off for a year to develop a feature project and worked on this whenever I had free time, like a weekend hobby. I would get my friends to help me shoot a shot here and there, whenever they were up for it. The first day of shooting was actually September 11, 2001. I remember being strapped into that fucking wheelchair when I heard about the World Trade centre.

Rubber Johnny is your fifth collaboration with Richard D James. What is it about his music that inspires you?

Well, most of my ideas just wouldn't work with the majority of music I get sent. I listen to a lot of very varied music, but if I am going to make a video or short and possibly spend months on it, I would rather do it to music which allows me to experiment. My style is about seamlessly fusing the sound and picture together so I have to look for music that can support dynamics and tangents.

Rubber Johnny is synched masterfully. Can you talk about your editing and labour process on this project?

The primary objective with this video and the collaboration with Squarepusher, was to try and push the synchronisation aspects of my work to the limit, before I did a feature. When I look at older videos, like Come on my Selector or Come to Daddy they look slow to me, even though they seemed fast at the time. I wanted to see how fast you can go before it becomes nonsensical, a mess. The editing style in Rubber Johnny is actually very old fashioned and simple. If you were to watch it at half speed you would see that. It was incredibly difficult to edit this video and find that line, where it seems breakneck, but still flows and makes sense as a sequence. I would have to redo each shot about twenty times in order to find something that worked. It involved a lot of experimentation. It was closer to animation than editing and I had to create the video 2 frames at a time. Sometimes spending a day on just getting two frames to work to the music.

The sketchbook/art book is your first to date... Can you talk about the images and the ideas contained within them?

The images in the book are all based around the character in the video, who I imagined as a hyperactive, shape shifting child who has to find ways of amusing himself in the dark. They range from character sketches and re-modified video stills to portraits and drawings made specifically for the book. It is pretty much a book of self portraits, just not the kind that my mum would put in a family album.

I am too restless to just make videos and I want my work to be a bit more multi-media from now on. Rubber Johnny is the first release where I have tried to cover an idea in multiple mediums. I was actually going to make a series of sculptures too, but ran out of energy.

What projects are you currently working on? Are you making a feature?

This book and video is the first in a series of experimental works that I will be releasing through Warp. There is a collaboration with Squarepusher coming up and then I will be concentrating on non collaborative projects and a feature.

The character is called Rubber Johnny, which is the colloquial term for a condom in the UK. How is this character like a condom?

The bass line in the track sounded like an elastic band to me and so I got the idea of someone shapeshifting like a piece of chewing gum, whilst raving. The title Rubber Johnny just seemed to fit the character and shapeshifting idea really well. It has nothing whatsoever to do with condoms, although it is a bonus that Rubber Johnny is a term that we used in the playground. It is very English, I suppose.

Some of your work challenges conventional views of the body (flex, windowlicker, leftfield). Do you think that Rubber Johnny can be viewed in that context?

Rubber Johnny is definitely a continuation of my fascination with anatomy and the body. I think virtually everything I have done is figurative in some way.

www.rubberjohnny.tv


MARY-ANNE KOCKEL | MAK
Mary-Anne Kockel aka MAK ist Discjockey seit 2003, der "fast" logische Schritt nach 5 Jahren Webmaster und Designerin beim Leipziger Breakcore-label Phantomnoise Records. Im Gegensatz zu den eher verstörenden Produktionen bei Phantomnoise, bringt die mittlerweile in Zürich lebende Programmiererin/Designerin, die entspannenden Versionen progressiver Elektronikklängen auf die Plattenteller.

Die 25jährige hat in Leipzig fast jedes öffentliche DJ-Pult zurechtgerückt und dabei nicht nur alleine das Publikum verzückt. Regelmäßig hat sie basisdemokratische Plattenauswahl mit den Djs Rentek, Repeatbeat, OG Tronic und Alex Dee bewiesen.

In den Jahren 2004/2005 war MAK zudem, zusammen mit Alex Dee, an der Radiosendung "Fakecore Show" auf Radio Blau beteiligt. Den Sound of MAK gibt es auf zwei Mixtapes auf dem Leipziger Label Nasdia zu hören.

www.mak-world.ch

MFO
Leipziger Videokünstler, der seit 2001 an seiner eigenen Version von Live-Visuals arbeitet, unterstütz durch seine eigene Software und die Inspiration wechselnder Musiker und DJs. Ob animiert oder gefilmt, ob kalkulierte Zufallereignisse oder streng synchron zur Musik, Marcel Weber mischt aus seinem Ausgangsmaterial, seine eigene Interpretation der Dinge. Es geht und neue Perspektiven! Im Kopf und an der Leinwand!

www.mifop.de

06. APRIL 2005 [22'00'']
_ILSES ERIKA_
[Bernhard-Göring-Str. 152 | 04277 Leipzig]


DJS
MRS.P [Leipzig|Propellas|Miss Pepsteins Welt]
MAK [Leipzig|PNR|Fakecore]
ALEXDEE [Leipzig|PNR|Fakecore|Electric Eclectic]
ELECTRIGGER [Berlin|Electrigger]
REPEATBEAT [Leipzig|Electric Eclectic|Bleep Hop]

INFORMATION
Radio Blau, das freie Radio Leipzigs, sendet seit Oktober 2004 ganze 41 Stunden. Das heißt  jede Woche 41 Stunden buntes freies Radio-Programm: kein Format-Radio-Scheiß.  Damit endlich alle mitbekommen, was sie verpassen, wenn das Heimgerät ausbleibt und damit Radio Blau noch ewig senden kann, rockt heute das Electric-Eclectic-DJ-Team den Ilses Erika-Keller. Die vier Musik-Junkies bieten eine frische Mischung unterschiedlichster Styles und Grooves von intelligent verfrickelt bis direkt und dreckig. Electric-Eclectic ist ein Zusammenschluss der elektronischen Musikmagazine auf Radio Blau: Electrigger, Bleep-Hop und der Fakecore-Show Als Special-Guest für die Nacht wurde Miss P (Miss Pepsteins Welt/propellas) eingeladen. Diesen Mittwoch heisst es: TANZEN bis der Bäcker kommt.

www.electric-eclectic.de
www.ilses-erika.de


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